Dragon Age: Inquisition - Details zur offenen Spielwelt

Maik Laidlaw, der Lead-Designer der Dragon-Age-Reihe, hat sich im Rahmen eines Interviews zum neuen Open-World-Konzept von Dragon Age: Inquisition geäußert. Außerdem spricht er über die Haupt- und Nebenquests sowie deren Relevanz für das Spiel.

von Tobias Ritter,
06.11.2014 10:30 Uhr

BioWare hat sich einmal mehr zur offenen Spielwelt in Dragon Age: Inquisition geäußert. Außerdem gibt es Details zu den Haupt- und Nebenquests.BioWare hat sich einmal mehr zur offenen Spielwelt in Dragon Age: Inquisition geäußert. Außerdem gibt es Details zu den Haupt- und Nebenquests.

Im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite vg247.com hat sich der Lead-Designer Mike Laidlaw zum für die Rollenspiel-Reihe neuen Open-World-Konzept in Dragon Age: Inquisition geäußert. Dabei ging er unter anderem auch auf die Inhalte ein, die die Spieler in der Welt des neuen Dragon Age erwarten.

Die Spielwelt wird demnach gleichermaßen gespickt sein mit für die Story obligatorischen Missionen und Aufgaben sowie mit optionalen Inhalten. Zudem soll sämtlichen Orten in der Spielwelt ein authentischer Sinn anhaften:

»Wir haben allen offenen Arealen einen Sinn gegeben. Es gibt keinen Platz, an dem ein Aufenthalt des Inquisitors oder der Inquisition keinen Sinn hat. Irgendetwas passiert dort immer, und wenn es nur die Gründe dafür liefert, warum einer der bösen Jungs etwas bestimmtes tut oder indem es die eigene Position festigt. Etwas wie: ›Hey, wenn wir in dieses offene Grab gelangen, können wir ein Artefakt finden, mit dem sich Person X beeindrucken lässt.‹ Es wird immer einen bestimmten Grund für diese Regionen geben.«

Dabei wolle man die optionalen Inhalte allerdings nicht nur mit dem oberflächlichen Gefühl belegen, dass sie wichtig seien, sondern ihnen viel mehr konsequente Einflüsse auf den weiteren Spielverlauf spendieren.

»Es gibt ein beständiges Thema, das sich wie ein roter Faden durch alles zieht, nämlich die wachsende Inquisition, die ihre Feinde zurückdrängt und neue Territorien beansprucht. Dadurch, dass wir das so handhaben, hoffe ich, dass die Nebenquests in gewisser Weise mit der Haupt-Story verknüpft werden. Indem man sie erfolgreich abschließt, lässt man die eigene Inquisition wachsen, und das wiederum ermöglicht es einem, die größeren Aufgaben anzugehen. «

Ganz umgehen lassen werden sich diese Nebenquests übrigens nicht. Wer sich lediglich auf die Main-Quests beschränken möchte, stößt laut Laidlaw schnell an die Grenzen seiner nicht ausreichend machtvollen Inquisition:

»Auch wer sich auf das Minimum beschränkt, muss sich mit einigen der explorativen Inhalte auseinandersetzen. Diese Inhalte sind es, die den Spieler dazu befähigen, die Kernstory durchzuspielen. Man kann nicht nur die Kernstory spielen. Es ist eine der fundamentalen Änderungen, dass die explorativen Inhalte Teil der Spielerfahrung sind.«

Und wer sich auf das absolute Minimum dieser Inhalte beschränke, werde einen signifikanten Teil des Spiels einfach verpassen, so Laidlaw weiter. Allerdings lässt sich dieser »Makel« auch am Ende des Spiels noch beheben. Wer die Story-Kampagne abgeschlossen hat, kann auch im Anschluss daran noch auf die Drachenjagd gehen oder sich andere Aufgaben in der Spielwelt suchen.

Dragon Age: Inquisition erscheint am 20. November 2014 für den PC, die Xbox One, die PlayStation 4, die Xbox 360 und die PlayStation 3.

»Dragon Age: Inquisition in der Vorschau - Zurück zu alten Tugenden

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