Fable im Test

Vom Hühnerschreck zum strahlenden Helden - oder doch zum berüchtigten Schurken? Mit Fable stellen euch Peter Molyneux und seine Crew vor die Wahl. Bei uns habt ihr dagegen keine Wahl - an diesem Riesentest kommt ihr nicht vorbei! Also, auf nach Albion!

05.10.2004 16:50 Uhr

Im Laufe des Abenteuers kehrt ihr immer wieder zur Gilde der Helden (im Hintergrund) zurück, um euch die nächste Quest vom Kartentisch zu holen. Screen: XboxIm Laufe des Abenteuers kehrt ihr immer wieder zur Gilde der Helden (im Hintergrund) zurück, um euch die nächste Quest vom Kartentisch zu holen. Screen: Xbox

Wie wäre es mit »Arschgesicht«? Nein, lieber nicht. »Tortenmeister«? Was soll denn das heißen? Hmm, »Säbelschwinger« klingt nicht schlecht. Halt! Der »Gladiator«! Ja, Gladiator ist gut. Was wir hier gerade überlegen, fragt ihr euch? Wir suchen uns einen Titel aus, unter dem unsere Spielfigur in Albion, der Welt von Fable, bekannt werden soll. Wir entscheiden uns also für Gladiator und geben dem Titel-Händler sein Geld. Er wird nun unseren neuen Beinamen in Albion verbreiten. Ihr merkt schon, dass Fable kein gewöhnliches Action-Rollenspiel ist. Natürlich werden auch hier Banditen und Monster bekämpft, Schätze gesammelt und Erfahrungspunkte verteilt. Doch darüber hinaus hat Fable noch mehr zu bieten: Ihr seid Teil einer lebendigen Welt und entwickelt einen wirklich persönlichen Hauptcharakter. Soll er für das Gute kämpfen oder böse Taten vollbringen? Soll er das Schwert schwingen oder Magie einsetzen? Ist er ein hilfreicher Abenteurer, ein hinterhältiger Dieb oder ein Mörder? All diese Entscheidungen liegen einzig und allein in eurer Hand.


Genre: Rollenspiel
Release: 06.10.2004

Märchenstunde der alten Schule

In der Gilde der Helden lernt eure Spielfigur alle Grundlagen im Kampf und der Magie - ein clever eingebautes Tutorial. Hier zielen wir mit dem Bogen auf Strohfiguren. Screen: XboxIn der Gilde der Helden lernt eure Spielfigur alle Grundlagen im Kampf und der Magie - ein clever eingebautes Tutorial. Hier zielen wir mit dem Bogen auf Strohfiguren. Screen: Xbox

Das Kernstück von Fable ist die Hauptgeschichte um den namenlosen Helden: Als kleiner Junge muss er mit ansehen, wie sein Heimatdorf von einer Räuberbande überfallen wird. Die Banditen töten seinen Vater, Mutter und Schwester werden verschleppt. Als der Junge selbst dem Tod ins Auge blickt, wird er von einem Mann namens Maze gerettet. Dieser nimmt ihn mit zur sog. »Heldengilde«, einer Vereinigung, in der junge Männer und Frauen für ein Leben als Abenteurer geschult werden. An dieser Stelle lernt der Spieler in kleinen Tutorials die wichtigsten Dort erlernt er die Grundlagen im Nah- und Fernkampf sowie der Magie. Als der junge Held das 18. Lebensjahr erreicht, ist die Ausbildung beendet: Er bekommt das Siegel der Gilde überreicht und zieht hinaus in die Welt, um viele Abenteuer zu bestehen. Doch schon bald bekommt er einen schicksalhaften Hinweis von Maze: Dieser hat gehört, dass seine vermisste Schwester noch lebt. An diesem Punkt kommt die Story von Fable richtig ins Rollen: Ihr werdet 12-15 Stunden gut unterhalten und erlebt die eine oder andere Überraschung - es gab aber auch schon spannendere und vor allem längere Geschichten in Rollenspielen. Durchweg gelungen ist aber die Art und Weise, wie größere Zusammenhänge geschildert werden: Neben Zwischenszenen in Spielgrafik gibt es eine Art Märchenstunde. ihr seht gezeichnete Bilder, zu denen ein Erzähler spricht.


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