Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Inhaltsverzeichnis

Facebreaker im Test - Review für Xbox 360 und PlayStation 3

Auf dem Weg zum gefeierten Arcade-Boxchampion oder voller Schmach zurück in die Ringecke? Wie viel Spaß macht Facebreaker?

von Nino Kerl,
04.09.2008 00:00 Uhr

Nach der simulationslastigen Fight Night-Trilogie zeigt Electronic Arts in FaceBreaker den Boxsport aus einer neuen Perspektive. Der konsequente Stilbruch donnert euch ohne Vorwarnung ins Gesicht wie ein Haken der Klitschko-Brüder: Ihr brecht euren Widersachern die Knochen, deren Moral und somit das komplette Box-Regelwerk. Was sich im ersten Moment nach einem grausamen Kampf um Leben und Tod anhört, entpuppt sich als ulkig-harmloses Comicgekloppe. Trotz des humorvollen Charakterdesigns und der humorigen Inszenierung bleibt der Spaß jedoch zu großen Teilen auf der Strecke.

Frustfaust

Zur Auswahl stehen vier Spielmodi. Für eine spontane Keilerei stülpt ihr euch im »Kämpft!-Modus« die Boxhandschuhe über und verweist wahlweise einen Computergegner oder einen Freund in seine Ringecke. Jucken euch die Fäuste, beweist ihr im Story-Modus »Schlag dich durch« beinhartes Durchhaltevermögen. Mit einem der insgesamt 12 Charaktere (Steve, Voodoo, Tiki usw.) prügelt ihr euch durch einen knüppelharten Box-Wettkampf. Jeder der vier Turnier-Abschnitte ist in Vorrunden- und Endkämpfe aufgeteilt. Wenn ihr einen Endkampf für euch entscheidet, wird eure Leistung in Form eines schmucken Gürtels gewürdigt. Doch bis dahin ist es ein langer und beschwerlicher Weg: Sogar auf der einfachsten der drei Schwierigkeitsstufen (wild, grausam, unmöglich), dominiert euer Frust das Geschehen. Selbst Genre-Anhänger verzweifeln in den unfairen Kämpfen -- sehr ärgerlich! Taktikgeplänkel hilft euch hier nicht weiter. Durch den extrem hektischen Spielablauf bleibt keine Zeit für strategisches Handeln. Kurzum: Das Gekloppe beschränkt sich lediglich auf nerviges Button-Mashing-Boxen.

Im Gegensatz zur komplexen Fight Night-Steuerung, bei der ihr die Bewegungen der Sportler ausschließlich mit den Bumpern oder den Sticks koordiniert, geht es in FaceBreaker eher simpel zur Sache: Auf Knopfdruck führt ihr hohe und tiefe Schläge aus, oder werft euren Gegner durch den Ring. Wenn ihr mehrere Treffer in Folge platziert, füllt sich am unteren Bildschirmrand die FaceBreaker-Leiste. Ist der Balken voll, aktiviert ihr die vernichtende FaceBreaker-Attacke und beendet den Kampf. Durch diesen Finish-Move habt ihr jederzeit die Chance einen verloren geglaubten Schlagabtausch zu drehen -- eine kleine Entschädigung für zahlreiche Frustmomente.

> zum FaceBreaker-Testvideo im Stream">>> zum FaceBreaker-Testvideo im Stream
>> zum FaceBreaker-Testvideo als HD-Download
> zum FaceBreaker "Advanced Controls"-Trailer">>> zum FaceBreaker "Advanced Controls"-Trailer

1 von 3

nächste Seite



Kommentare(3)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.