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Fallout 3: The Pitt - Review des DLC für Xbox 360

Erst die Apokalypse, und jetzt auch noch Zwangsarbeit – im Addon zu Falllout 3 dürft ihr alles sein, nur nicht faul!

von Henry Ernst,
25.03.2009 15:40 Uhr

» Zum Test von Fallout 3
» Zum Test von Fallout 3: Operation Anchorage

Einstmals stolze Türme aus Glas und Metall recken sich wie faulige Zahnstümpfe in einen schweflig gelben Himmel. Das atomare Feuer hat den Wolkenkratzern die glänzende Haut abgezogen, Firmenschildgesichter fortgewischt und rostige Stahlträgerskelette freigelegt. Zwischen den verstrahlten Ruinen treiben Mutanten ihr Unwesen, nagen Kannibalen ihren Opfern die letzten Fleischfetzen von den Knochen, während die verstümmelten Körper unschuldiger Sklaven an Fleischerhaken baumeln. Das Ödland von Washington DC kommt unserer von Filmen, Spielen und Dante Alighieri geprägten Vorstellung der Hölle verdächtig nahe.

Im Gegensatz zu den Ruinen von Pittsburgh, die ihr im neuesten Fallout 3-Addon besucht, wirkt das Ödland des Hauptspiels jedoch fast wie ein anheimelnder Ort. Nachdem ihr den knapp 520 MB großen Download installiert habt, empfängt euer Held (wie schon bei Operation Anchorage) ein rätselhaftes Funksignal, das euch in den nordöstlichen Teil des Ödlandes führt. Hier begegnet ihr einem geflohenen Sklaven namens Wernher, der euch von Pittsburgh (The Pitt) erzählt. Die Industriestadt wurde während des Krieges zwar verschont, doch die von den »Pitt-Raiders« versklavten Bewohner leiden unter einer rätselhaften Krankheit. In deren Verlauf mutieren die Menschen zu bösartigen Monstern (»Troggs«), die, laut Wernher, nur noch »fressen, bumsen und töten«.

Sklaven mit Arzneimittel-Engpass

Das einzige Heilmittel befindet sich im Besitz des selbsternannten Gottkönigs von Pittsburgh, und wie es bei größenwahnsinnigen Machtmenschen nun mal so ist, denkt der nicht im Traum daran, die Medizin mit seinen Untergebenen zu teilen. An dieser Stelle kommt ihr ins Spiel, denn natürlich braucht es einen Helden, der das Heilmittel beschafft und die Sklaven rettet. Schon die ersten Minuten in Pittsburgh zeigen deutlich, dass es hier anders zugeht als im Ödland. Flüchtende Sklaven werden vor euren Augen von Wachmännern niedergestreckt, die nur eine Regel kennen: Wer nicht arbeitet, stirbt! Damit ihr euch frei bewegen könnt, müsst ihr euch also etwas einfallen lassen. Wie gut, dass es in Pittsburgh eine Arena gibt, in der sich Sklaven in grausamen Kämpfen ihre Freiheit verdienen können.

Die auf vier bis fünf Stunden angelegte Geschichte bietet alles, was Fallout-Fans sich wünschen. Unzählige NPCs zum Plaudern, spannende Aufträge und Sammelaufgaben und einige neue Feinde. Im Gegensatz zu Operation Anchorage handelt es sich bei The Pitt um eine richtige Geschichte, die euch mehrmals vor moralische Entscheidungen stellt. In Pittsburgh gibt es Einiges zu entdecken. Ihr erforscht ein Stahlwerk und huscht zwischen funkensprühenden Kesseln umher, schleicht durch ein unterirdisches Kraftwerk und kämpft auf der Suche nach Eisen gegen geifernde Troggs. Weiterhin erwartet euch die Oberstadt von Pittsburgh, die von den Pitt-Raiders kontrolliert wird, und der Palast des Gottkönigs - mit dem bezeichnenden Namen »Haven«.

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