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Auf geht's

FIFA 13 im Test - La Ola im Wohnzimmer

Von wegen Unglückszahl: FIFA 13 für PlayStation 3 und Xbox 360 entpuppt sich im Test als stimmungsvolles Fußballspektakel – in dem wir nun auch online um die schönste Salatschüssel der Welt kämpfen dürfen.

von Florian Kurzmaier,
20.09.2012 19:00 Uhr

Multiplayer-Duell in FIFA 13 PLUS 9:18 Multiplayer-Duell in FIFA 13

Fußball – für die einen einfach nur langweilig, für die anderen die schönste Nebensache der Welt. Schließlich lässt sich’s über nichts trefflicher jubeln oder fluchen als über Pässe, Fouls und Tore. Electronic Arts’ FIFA 13 schafft es abermals mit Bravour, die Emotionen des realen Rasenschachs auf den Bildschirm zu zaubern.

Unter anderem mit einem Paket aus über 500 lizensierten Clubs und über 15.000 Originalspielern, in diesem Jahr ergänzt um die vollständige Liga von … Saudi-Arabien. Aha. Die von den Fans ersehnte erste türkische Spielklasse fehlt indes weiterhin.

Dafür wächst die Vielfalt an Spielmodi, zum klassischen »Schnellen Spiel« und der Sammelkarten-Variante »Ultimate Team« gesellt sich dieses Jahr in Kooperation mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) die nagelneue und exklusiv für den deutschen Sprachraum gestaltete »Virtuelle Bundesliga« (mehr dazu in unserem Sonderkasten). Spielerisch erlaubt sich FIFA zum 20. Seriengeburtstag nur Detailfortschritte, die dem Geschehen auf dem Rasen jedoch durchaus zugutekommen.

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Wichtig is‘ aufm Platz

Zuerst die Entwarnung: FIFA 13 ist ein waschechtes FIFA. Wer also schon mal einen der zig Vorgänger gespielt hat, braucht sich vor den insgesamt gelungenen spielerischen Neuerungen nicht zu fürchten – auch wenn EA mit den »Attacking Intelligence« und »First Touch Control« getauften Neuerungen nicht nur seiner blumigen PR-Sprache treu bleibt, sondern auch das Spielgefühl von FIFA 13 verändert.

Balleroberung Carlos Tevez holt sich im Mittelfeld selbst den Ball.

Ballannahme und Verteilung Milner bekommt die Kugel, während Tevez den Weg in den 16er sucht.

Räume schaffen Der Ball kommt zu DFB-Killer Balotelli. Milner zieht gut erkennbar die Verteidiger auf sich.

Tödlicher Pass Tevez läuft sich schön vor der Kiste frei und wartet nur noch auf den Ball von Balotelli.

Torschuss Und der kommt auch. Präzise bekommt Tevez den Ball und bracuht nur noch vollenden.

Und drin das Ding! Schöner Spielzug, eiskalt abgeschlossen! Das ist die »Attacking Inteligence« von FIFA 13.

Beginnen wir doch mal mit der »Attacking Intelligence«: Die KI-Kicker der angreifenden Mannschaft suchen sich dieses Jahr wesentlich intelligenter ihre Räume. Das heißt, dass wir in der Offensive nun häufiger mehrere Anspielstationen und damit Abschlussmöglichkeiten haben.

Wenn wir beispielsweise mit einem unserer Flügelspieler bis zur Grundlinie laufen und dann flanken, finden wir jetzt auch öfter einen Abnehmer im Rücken der Abwehr. Ähnlich verhält es sich bei Pässen in die Tiefe: Die Mitspieler kreuzen häufiger unsere Laufwege und ziehen so Verteidiger auf sich. Das Ergebnis: Mehr Raum für den tödlichen Pass oder den perfekten Schuss.

Dazugelernt haben auch die Abwehrreihen, in der Defensive stopfen unsere Kicker Lücken selbstständiger als im Vorjahr. Und wo wir schon beim Thema sind: Bei den Spielerknäueln und den unfreiwillig komischen Hinfall-Animationen aus dem Vorjahr hat Electronic Arts ebenfalls nachgebessert. Die missglückten Kollisionen kommen nicht mehr so häufig vor, wirken nicht mehr ganz so slapstickhaft und passen sich besser in den Spielfluss ein.

Fifa 13 - Screenshots aus der Xbox-360- und PS3-Version ansehen

Trotzdem konnten wir im Test immer noch vereinzelt Szenen dieser Art ausmachen. Kurioses Torraum-Chaos à la Pro Evolution Soccer gibt’s in FIFA 13 hingegen selten, hier fallen Treffer eher schön herausgespielt nach feinen Dribblings oder Pässen als nach seltsamen Abprallern – was Spielzüge aber auch »planbarer« macht als in PES.

Noch stärker als im Vorjahr kommt es in FIFA 13 auf die individuellen Fähigkeiten der Spieler an: Ein Superstar vom Schlage eines Lionel Messi hat natürlich Vorteile bei der Ballannahme. Ein Tastendruck genügt, und schon pflückt sich der argentinische Zauberfloh auch schwierige Bälle aus der Luft, um sie sofort weiterzuverarbeiten -- dieses verfeinerte Ballannahme-System versteht EA unter der »First Touch Control«.

Außerdem verspringt das Leder nun häufiger, was für mehr Realismus und Abwechslung sorgt, da so der Ballbesitz gerade bei engen Spielen häufiger wechselt. Anfangs ist die Abprallerei jedoch erst mal gewöhnungsbedürftig, wir haben einige böse Überraschenden erlebt.

Dribbling Die neuen Skill-Games, kleine Trainingsmodi für zwischendurch, sollen euch mit den Feinheiten der Steuerung von FIFA 13 vertraut machen. Hier dribbeln wir beispielsweise durch einen Slalom-Parcours.

Schießen Bei dieser Schußübung geht es darum, mit möglichst wenigen Versuchen die Scheiben abzuräumen.

Lupfen Jetzt wird es filigran: Da die Lupfer-Steuerung in FIFA 13 noch etwas Feinschliff erhalten hat, könnt ihr in desem Skill-Game fleißig üben.

Flanken Auch das richtige Flanken will gelernt sein. Hier muss der Ball auf den pilzähnlichen Zielscheiben landen.

Elfmeter Auch bei der Elfmeterübung müssen die Zielscheiben fallen. Schade für Arjen Robben: die Scheibe unten rechts darf nur einmal abgeschossen werden.

Passen Bei der Passübung geht es darum, möglichst präzise den Ball zu den Dummys zu passen.

Weite Bälle Unser Favorit unter den Skill-Games ist aber die Übung zu den weiten Bällen: Hier ist das Ziel, den Ball in den Tonnen unterzubringen. Je weiter der Ball geschlagen wird, desto höher ist auch die Punktzahl.

Von Anfang an cool: Statt des auf Dauer öden Arena-Modus’ als Lückenfüller im Ladescreen dürfen wir jetzt in den »Skill-Games« ran, kleinen Pass- oder Schuss-Übungen in mehreren Schwierigkeitsgraden. Ein nettes Gimmick, das die Ladepausen etwas auflockert.

Wir haben uns im Test häufiger dabei erwischt, wie wir über die Ladezeit hinaus bei den Einlagen hängen geblieben sind. Wer mag, kann die Spiele auch aus dem Hauptmenü heraus starten.


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