FIFA 16 Ultimate Team - Die Autobuy-Gefahr

Zusammen mit der Web-App zu FIFA 16 Ultimate Team tauchen auch wieder Autobuyer auf. Wer die Tools nutzt, schadet allerdings nicht nur dem Spiel, sondern auch sich selbst.

von Ann-Kathrin Kuhls,
24.09.2015 11:00 Uhr

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Im Zusammenhang mit der Web-App zum Ultimate Team Modus von FIFA 16 taucht bei Google-Anfragen oft der Begriff »Autobuy« auf. Was sich dahinter verbirgt - und warum es gefährlich ist -, wollen wir in diesem Artikel aufklären.

Kurz zur Erklärung für FIFA-Neulinge: In der Web-App zu FIFA 16 Ultimate Team konnten Fans schon vor dem Release des Spiels den Transfermarkt einsehen, FIFA Coins verdienen, Packs öffnen und mit ihren Coins Spieler, Manager, Ereignisse oder Teamkarten einkaufen. Der Ultimate-Team-Modus simuliert dabei einen echten Transfermarkt, die Preise folgen Angebot und Nachfrage. Morgens sind die Preise beispielsweise niedriger, weil weniger Nutzer aktiv sind.

Hilfreich: Wie komme ich am besten an FIFA Coins?

Bei Events wie dem Team der Woche erscheinen zudem verbesserte Karten für einzelne Spieler. Zwischendurch können aufmerksame Sucher durch kurzfristige Sonderangebote so das eine oder andere Schnäppchen ergattern. Und genau dabei sollen ihnen die Autobuyer vermeintlich helfen. Aber was sind sie denn nun genau? Wie wirken sie sich auf das Spiel aus? Und welche Konsequenzen erwarten die Nutzer solcher Programme?

FIFA 16
Genre: Sport
Release: 24.09.2015

Was sind Autobuyer?

Autobuyer sind externe Programme, die zusammen mit der Web-App zu FIFA Ultimate Team gestartet werden und dann darin automatisch Fußballer einkaufen. Auf den ersten Blick wirken sie wie ein schneller und einfacher Weg, an gute Kicker zu kommen. Aber Autobuyer sind keine harmlosen Addons, die munter heruntergeladen und benutzt werden können. Ganz im Gegenteil. Es handelt sich hier um Hacker-Tools, die nicht nur das Spiel zerstören, sondern auch noch einen ganzen Rattenschwanz an Gefahren mit sich bringen, weswegen wir ausdrücklich davor warnen wollen.

Nun, wie funktioniert das Ganze? Autobuyer scannen den Transfermarkt von Ultimate Team automatisiert und deswegen erheblich schneller und öfter, als ein menschlicher Spieler es könnte. Laut offiziellen Angaben der FIFA-16-Webseite generieren sie bis zu viermal mehr Suchanfragen als alle menschlichen Spieler zusammen. Man gibt nur ein, welche Spieler in welcher Liga man haben will, und der Autobuyer grast die gesamte Plattform ab und fischt die besten Angebote heraus.

Das hört sich zunächst vielleicht praktisch an, hat aber weitreichende Konsequenzen. Die Autobuyer sind kein offizieller Teil des Spiels, sondern ein Hacking-Tool. Davon gibt es sowohl kostenlose Varianten als auch vermeintlich professionelle, die auf einschlägigen Cheater-Websites zum Kauf angeboten werden. Die Benutzung solcher Programme ist jedoch nicht nur in der Community verpönt, sie bringt auch zwei große Probleme mit sich.

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