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Filmkritik zu The Dark Knight Rises | Seite 2

Auf zum Vorruhestand

Von Joker zu Bane

The Dark Knight Rises : Tom Hardy ist hinter seiner Bane-Maske kaum noch zu erkennen. Allerdings liegt das auch daran, dass er für seine Rolle deutlich an Gewicht zugelegt hat. Tom Hardy ist hinter seiner Bane-Maske kaum noch zu erkennen. Allerdings liegt das auch daran, dass er für seine Rolle deutlich an Gewicht zugelegt hat. Heath Ledger stahl mit seiner Darstellung des Joker jedem anderen Darsteller in The Dark Knight die Show - eine Leistung die postum mit dem Oscar honoriert wurde und die die Messlatte für Bane-Darsteller Tom Hardy nahezu unerreichbar hoch legte. Bane ist ein hochintelligenter und körperlich überaus gefährlicher Terrorist, der allerdings eine Schwäche hat: Er ist von Schmerzmitteln abhängig, die ihm durch seine Maske auf dem Kopf verabreicht werden. Hardy gibt der Figur des Bane eine starke Körperlichkeit. Alleine das breite Kreuz des Schauspielers füllt schon die Breitbild-Dimensionen des Films aus. Eine langsame Sprache steht in starkem Kontrast zu abrupt schnellen Bewegungen.

Seine Bedrohlichkeit wächst vor allem aus dem Zusammenspiel zwischen ihm und Batman: Die Nolan-Brüder bauen ihre gegenüber den Comics sehr freie Interpretation vor allem auf parallele Entwicklungen der beiden Personen Bane und Wayne. Batman muss sich erst eine Tracht Prügel abholen und von Bane gedemütigt werden, um das wahre Leiden Banes und damit sein eigenes zu erkennen. Nur indem Batman sich darauf einlässt, kann er wieder zum Dunklen Ritter erwachsen.

Symbole überall

The Dark Knight Rises spielt gerne mit Symbolen. Der Spiegel der Seele, den Bane Batman vorhält, ist nur eines davon. Gotham City ähnelt immer mehr dem realen New York. Kein Wunder, dass der Überfall auf Gothams Börse selbst für Ortsunkundige erkennbar in der Nähe der Wall Street gedreht wurde und dass die eine oder andere Anspielung auf die Occupy-Bewegung fällt. So wird die Anfälligkeit des Finanzsystems zum großen Hebel, der die Handlung in Gang bringt.

Die Drehbuchschreiber sind sichtlich bemüht, jeder Aktion einen Sinn zu geben. Das geht dann manchmal aber auch zu weit: Wenn Batman und Catwoman in allerhöchster Gefahr zuerst über den Sinn des Lebens diskutieren, bevor sie sich in die Schlacht stürzen, kann der Zuschauer die Logik dahinter kaum noch nachvollziehen.

The Dark Knight Rises : Anne Hathaway muss als Catwoman auch den aus The Dark Knight bekannten Bat-Pod fahren. Anne Hathaway muss als Catwoman auch den aus The Dark Knight bekannten Bat-Pod fahren.

Auch ist erkennbar, dass sich der Film darum bemüht, für jede Entscheidung eine Erklärung zu finden. So werden Charaktere nur als Motivationshilfe aufgebaut. Dies trifft vor allem auf die Figur der Catwoman Selina Kyle zu. Sie ist den ganzen Film über omnipräsent. Die komplette Handlung würde aber auch funktionieren, wenn sie nicht dabei wäre. Das wäre allerdings schade: Anne Hathaway macht in ihrem Katzenoutfit nicht nur optisch eine gute Figur. Sie kann auch gut schauspielern und ist für gelungene One-Liner verantwortlich.

Etwas schade ist, dass Catwoman gegenüber den übrigen kostümierten Gestalten in Nolans Batman-Welt vergleichsweise normal rüberkommt. Das gehört zwar zum Plan, bei Batman alles etwas lebensechter zu gestalten. Andererseits wird sich vermutlich in ein paar Jahren keiner mehr an Hathaways Auftritt in The Dark Knight Rises erinnern.

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Emperor777
#1 | 18. Jul 2012, 14:17
Wieder einmal ein mehr als unqualifizierte filmkritik von einer seite die die finger von filmkritiken lassen sollte und schon wieder eine unqualifiziertes fazit von merkel der null cineastisches verständnis hat und schon wieder komplett wiedersprüchlich zu all den kritiken die wirklich ahnung von filmen haben.

alleine schon der vergleich mit the avengers zeigt absoluter diletantismus, die filme davor kann man ja nicht kennen wenn man so einen unsinn schreibt.
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D3lvi
#2 | 18. Jul 2012, 15:02
Ich dachte ich bin bei GAMEpro und nit bei schlechten filmkritiken.... Bitte bitte lasst den mist... Ihr lasst nach.. Selbst bei games etc. Wo ist die gute alte gamepro hin. Wie gut das i kein abo mehr hab..
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Nohohon
#3 | 18. Jul 2012, 15:20
Wieder ein echter Merkel - bitte auch mal über die Texte leasen lassen!
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madjonfan
#4 | 18. Jul 2012, 15:21
Hm... Okay, ich versuche jetzt meine über die vergangenen Monate angeheizte Erwartung auf Dark Knight Rises eeeetwas zu bremsen... Ich bin so was von gespannt darauf, was mich erwartet :D

Zitat von Emperor777:

alleine schon der vergleich mit the avengers zeigt absoluter diletantismus, die filme davor kann man ja nicht kennen wenn man so einen unsinn schreibt.


Ich verstehe nicht, wo das Problem zu einem Vergleich mit Avengers liegt. Avengers sind nicht Batman, dennoch wird die Verfilmung einer Comicvorlage mit ihresgleichen verglichen. Eine der gelungensten und ganz sicher, wie die Kritik auch schreibt, leichtfüssigsten Superheldenverfilmungen ever ist Avengers in meinen Augen auch. Wo liegt hier der Diletantismus?
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Emperor777
#5 | 18. Jul 2012, 15:58
Zwischen den Vergleichen mit the avengers und vor allem einer NOLAN version von batman sind gewaltige probleme, für avengers passt der lockere stil, auch der humor passt zu den avengers und den figuren, gerade wegen einem stark und iron man, aber zu batman und vor allem zu NOLAN interpretation auf gar keinen fall.

das einzige was beide gemeinsam haben sind das es comic adaptionen sind das wars, aber es sind völlig unterschiedliche stilistiken...

also ein vergleich von beiden zeugt von enormer unkenntnis, genauso wie merkels artikel über prometheus, von der materie null ahnung und das ist offentsichtlich
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X_MCX_X
#6 | 18. Jul 2012, 16:06
Naja, man kann jetzt nicht das Popcorn-Kino eines Joss Whedon mit Nolan's Batman-Filmen vergleichen.
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EthanMars
#7 | 18. Jul 2012, 16:21
The Avangers lassen sich eher mit den Joel Schuhmacher Batman-Filmen vergleichen, aber nicht mit denen von C. Nolan - ich finde allerdings, dass man die Rolle der Catwoman mit einer anderen Dame besetzen hätte sollen, Anne Hathaway kommt mir irgendwie zu lieb daher, man kennt sie ja auch fast nur aus Rollen wo sie artige Mädchen spielt. Aber aus ihr eine sexy Diebin zu machen passt imho nicht. ich wäre ja dafür gewesen, dass die Rolle von Rosario Dawson z.B. besetzt wird, die ist sexy und strahlt was gefährliches aus, kann aber auch unschuldig aussehen ;)
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Emperor777
#8 | 18. Jul 2012, 17:31
Also nachdem ich das ganze Review gelesen habe und nicht nur das fazit hat der typ ja noch weniger ahnung als ich dachte, der kann auf gar keinen fall die vorgänger filme gesehen haben, das gute an den NOLAN filmen ist ja eben das es in realistisch ist und nicht diesen "das ist ein comic film look",

ausserdem sollte klar sein das sich das gotham city von NOLAN sich an chicago orientiert und dort wurde auch gedreht nicht new york, ausser bei der szene wo die börse eine rolle spielt.

Habe auch die Reviews aus dem englisch sprachigen raum gelesen wie entertainment weekly etc von leuten die filmkritiker seit jahrzehnten beruflich ausüben und die kommen schon zu total anderen ergebnissen.

Komisch das die keine logik mängel sehen, entweder hat der merkel den film auf englisch gesehen und es nicht verstanden oder ganz allgemein versteht er NOLAN filme nicht, so sieht nennen wir es mal "Kritik" auch aus.
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Der Marc
#9 | 18. Jul 2012, 19:39
Zitat von Emperor777:

Komisch das die keine logik mängel sehen, entweder hat der merkel den film auf englisch gesehen und es nicht verstanden oder ganz allgemein versteht er noland filme nicht, so sieht nennen wir es mal "Kritik" auch aus.



Zumindest weiß er aber, dass der Mann Nolan heißt und nicht Noland. :P
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EthanMars
#10 | 18. Jul 2012, 20:01
Zitat von Der Marc:


Zumindest weiß er aber, dass der Mann Nolan heißt und nicht Noland. :P


Genau das hab ich auch gedacht :D
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