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Filmkritik zu The Expendables 2 | Seite 2

Testosteron Overload

Rest in Pieces!

Das Beste an The Expendables 2, um nicht zu sagen, dass einzige, was den Film wirklich sehenswert macht, sind die Sprüche, die hier am laufenden Band geklopft werden. Ja, klar, hier fliegt alle 60 Sekunden was in die Luft, andauernd wird geballert und gekämpft und die Feuerwände, die über die Leinwand rauschen, sind toll gemacht. Aber das alleine ergibt doch für die wenigsten ein befriedigendes Kinoerlebnis.

Epic – Verborgenes Königreich (16. Mai 2013
Durch ein magisches Missgeschick gerät die M.K. in das winzige Reich der Waldwesen. Deren Heimat wird von einem feindlichen Stamm bedroht, der den ganzen Wald zerstören will – neben Christoph Waltz als Bösewicht leihen auch Stars wie Colin Farrell, Amanda Seyfried und Beyoncé Knowles den Charakteren ihre Stimme.

Die Sprüche hingegen, die sind so platt und billig, dass sie wirklich amüsieren. Besonders Schwarzenegger tritt so konsequent klischeegetreu auf, dass man seine Schauspielkunst schon fast loben möchte. Wäre da nicht der kleine Hintergedanke, dass er vielleicht einfach nicht anders kann. Aber wie dem auch sei, Arnies One-Liner verfehlen ihr Ziel nicht. Und diese selbstironische Komik wird an keinem Genre-Freund vorbeigehen.

Schwarzenegger: »I will be back«.
Willis: »You have been back enough. I will be back«.
Schwarzenegger: »Yippee ki yay!«

Und dann ist da natürlich noch der Gastauftritt von Kult-Ikone Chuck Norris. Da geht dann gleich mal ein freudiges Jauchzen durch die Menge. Norris hat seinen Kultstatus natürlich nicht eher zweitklassigen Filmen wie Delta Force zu verdanken. Stattdessen scheint er sein Image als Tough Guy vollends angenommen zu haben. Als wandelnder Chuck-Norris-Witz erscheint er auf der Leinwand und sorgt dadurch mit relativ wenigen Szenen für ein kleines Highlight.

Zu wenig Story für so viele Namen

Stallone, Schwarzenegger und Willis sind ohne Frage die größten Stars des Films. Fügt man dann noch Statham, Van Damme, Norris, Jet Li, Dolph Lundgreen und Jungstar Liam Hemsworth hinzu, hat man fast schon zu viele Namen, selbst für ein Actionvehikel dieser Ausmaße. Das führt dazu, dass Jet Li nur zu Anfang einmal kurz zu sehen ist, einer der Expendables dieses Mal glatt das Zeitliche segnen muss und auch die übrigen Darsteller oft mit reichlich wenig Screen-Time gesegnet sind. Selbst Statham hat kaum wirklich relevante Szenen und Van Damme, der den Widersacher der Truppe spielt, läuft konsequent mit dem gleichen Gesichtsausdruck rum.

Regisseur West hat sich beim Sequel ganz offensichtlich den größten Namen gewidmet und konzentriert sich auch bei den ohnehin schon mangelden Geschichtssträngen vollends auf deren Charaktere. Steven Soderbergh hat mit seiner Ocean's-Reihe bewiesen, dass es auch bei einem riesigen Staraufgebot möglich ist, eine adäquate und vielleicht sogar richtig gute Story mit einzubinden. West ruht sich stattdessen auf den großen Namen aus. Wer hier noch große Twists und Wendungen erwartet, der sollte sich das lieber ganz schnell abschminken. Schade, war aber zu erwarten.

Fazit

Anne Facompre: Bei The Expendables 2 wird vor allem geballert und in die Luft gesprengt. Die Entwicklung des Drehbuchs war hier ganz offensichtlich zweitrangig. Trotzdem ist Wests Sequel besser als der Vorgänger und wer über die storytechnischen Makel hinweg sehen kann, wird sich an den Effekten und den One-Linern wohl erfreuen können. Damit ist der Film zwar nicht unbedingt ausgewogen, liefert aber eine nette Hommage an die Actionstars der 80er und 90er Jahre und amüsiert stellenweise recht gut. Wenn auch auf äußerst niedrigem Niveau.

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Maniac_Cop
#1 | 30. Aug 2012, 15:35
CHUCK NORRIS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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X_MCX_X
#2 | 30. Aug 2012, 15:50
[QUOTE=Maniac_Cop]CHUCK NORRIS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!![/QUO TE]

...ist Schnee von gestern.
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IgsUepsilonTset
#3 | 30. Aug 2012, 20:19
Also ich muss sagen ich finde die Filmkritiken hier immer sehr gelungen aber diese hier ist einfach nur SCHUND und das aufs aller feinste. Es wird sich hier an der fehlenden Story aufgeregt etc.

Der Film soll einen nicht wie etwas "Der Pate", "Inception" oder "Fight Club" aufgrund der Story fesseln, hierbei geht es einfach darum das man mal entspannt die brachiale Action und die genialen Sprüche genießt. Wer guckt sich bitte "Transporter" wegen der Story an, niemand. Es gibt Filme die einfach nur durch "doofe" Sprüche und übertirebene Action spaß machen und nicht weil gerade der dritte Twist bei "Departed" aufgedeckt wurde.

Es stimmt es ist schade das "Jet Li" nur am Anfang dabei ist, dafür gibts aber eine aushilfs Asiatin, die für einige coole Szenen verantwortlich ist die mit "Jet Li" so nicht geklappt hätten.
Und das einer der Expandables stirbt ist auch ok, da das die Story des Films ist "RACHE".

Zudem erhoffen sich die "Expandables" kein Geld, sie werden gekillt wenn sie den Auftrag nicht übernehmen, wer bei der einfachen Handlung schon durcheinader kommt und sich dann sogar noch darüber aufregt ist schon etwas komisch, zumindest für mich.
"Van Damm" muss nicht freudestrahlend durch die Gegend laufen, er soll den bösen Arsch spielen den man auch gerne mal ein paar Schläge verpassen möchte und das gelingt ihm.

Man hätte aber mal kritisieren können das "Stallone" und "Schwarzenegger" den gleichen Synchronsprecher haben. Haben sie ja in jedem Film, aber an der ein oder anderen Stelle im Film fand ich es etwas unpassend, wenn durch einen dunklen Gang gelatscht wird und man die Gesichter nicht erkennt, fragt man sich wer von beiden jetzt redet oder das in einer Bar statt bei "Tool" dem Ex-Expandable abgehangen wird, damit man auch nochmal "Mickey Rourke" als Cameo hat und nochmal ein paar lustige Szenen entstehen.

Der Film ist kein Meisterwerk wie etwa "The Dark Knight", aber das will er auch garnicht, er will die Zeit des Films unterhalten und das schaft er. Wenn eine Ansammlung von von sovielen Actionstars geboten wird, erwartet niemand eine Story man erwartet Dialoge wie "Was ist das?"
"Blaues Licht."
"Was machte es?"
"Blau leuchten."
Und nicht "Was ist ein Paradoxon und warum ist ein Paradoxon ein Paradoxon und was hat die Relativitästheorie damit zu tun und wieso können die Illuminaten das beieinflussen blablablablabla".

Es kommt hier so rüber als ob "The Expandables 2" der zweit schlechteste Film der Welt ist und der einzige der schlechter ist wäre dann "The Expandables", aber dem ist nicht so, der Film ist einer der vesten Filme in diesem Bereich. Man will Action und die wird einem hier geboten.

Zudem finde ich es gut das der Expandable stirbt, der hat eh nicht zur Truppe gepasst.

PS: Es ist zwar nicht Notwendig aber empfehlenswert den erstling zu sehen, da es ein paar Witze gibt die auf der ersten Teil basieren.
"Hast du gewonnen?" oder "Kannst du mich hören?"
Das sind Anspielungen auf den erstling, also kann man das auch ruhig erwähnen.
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Master Chief 1978
#4 | 31. Aug 2012, 02:44
Für mich der Film des Jahres!

Ich bin mit den Filmen von Arnie, Dolph, Sly und Co. aufgewachsen. Ein Fest für alle Action Freunde. Hier habe ich nicht wie bei Drak Knight Rises auf die Uhr gesehen und mich gefragt wann er endlich vorbei ist. Was schon Vorbei? Ein paar mehr ruhige Szenen und etwas mehr Story hätten dem Film gut getan das stimmt. Trotzdem, trotz Chuck Norris ein toller streifen!

Warum hat man ein Frau das Review zu dem Film machen lassen? Garantiert nicht die angepeilte Zielgruppe oder? Übrigens, JCVD kann nur noch diesen Gesichtsausdruck, zuviel Lifting! :-) Bloodsport war übrigens ein Super Film!
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Maniac_Cop
#5 | 04. Sep 2012, 10:52
Zitat von X_MCX_X:


...ist Schnee von gestern.


Manche Leute werden Chuck Norris nie verstehen......
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