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Filmkritik zu Silent Hill: Revelation 3D

Im Trüben gefischt

Die Spieleserie Silent Hill hat längst allen Glanz verloren. Der Kinofilm Silent Hill: Revelation 3D orientiert sich deshalb am neun Jahre alten Silent Hill 3 und will wieder echten Grusel aus dem Aschenebel heraufbeschwören.

Von Christian Fritz Schneider |

Datum: 27.11.2012


Zum Thema » Interviews zu Silent Hill 2 Regisseur und Hauptdarsteller im Gespräch » Filmkritiken auf GamePro.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Silent Hill, Alone in the Dark und natürlich Resident Evil sind die bekanntesten Horror-Serien der Spieleindustrie. Doch während Milla Jovovich in diesem Jahr bereits zum fünften Mal auf der großen Leinwand gegen die Zombie-Brut von Umbrella antreten musste, kommt mit Silent Hill: Revelation 3D erst der zweite Film zur Konami-Reihe Silent Hill in die Kinos – den miserablen Alone-in-the-Dark-Film und seine Direct-to-DVD-Sprösslinge lassen wir hier einmal unkommentiert.

Anders als die Resident-Evil-Filme musste sich die erste Silent-Hill-Umsetzung aber keinen Trash-Vorwurf gefallen lassen. Unter der Regie von Christophe Gans entstand 2006 eine gegenüber den Spielen recht autarke Verfilmung, die aber deren Stimmung gut einfangen konnte. Am 29. November 2012 läuft in Deutschllpnd nun die direkte Fortsetzung unter dem Titel Silent Hill: Revelation 3D an.

Die Story

Heather Mason (Adelaide Clemens) und ihr Vater Harry (Sean Bean) sind auf der Flucht, vermeintlich weil Harry einen Mann getötet hat. Doch die beiden werden nicht nur von der Polizei verfolgt, auch dunkle Mächte spüren ihnen nach. Also ziehen sie von Stadt zu Stadt und Heather, die - so viel sei verraten, ohne zu spoilern - eigentlich Sharon heißt, von Schule zu Schule.

Silent Hill: Revelation 3D
Heather (Adelaide Clemens) und Vincent (Kit Harington) suchen in Silent Hill nach Heathers Vater.

Als Harry eines Tages entführt wird, führt Heathers einzige Spur nach Silent Hill, den Ort vor dem ihr Vater sie immer gewarnt und den sie bereits oft in ihren Alpträumen besucht hat. Begleitet von ihrem Mitschüler Vincent Carter (Kit Harrington) erkundet sie die von einer Aschewolke verhangene Stadt, in der Realität und Albtraum zu verschwimmen scheinen.

Wer, wie, was

Silent Hill: Revelation ist paradox. Der Film bietet deutlich mehr Action- und Gruselszenen als der Vorgänger. Auf die ersten Momente in der anderen Dimension müssen wir nicht lange warten - genauso wenig wie auf die Begegnung mit Monstern. Gleichzeitig muss Revelation viel mehr erzählen als der erste Film, damit der Zuschauer nicht komplett den Anschluss verliert. Dieser Mix funktioniert nicht immer, viele Erzählszenen wirken etwas stümperhaft eingebaut, als wären sie nachträglich ins Drehbuch geschrieben.

Seine Spannung gewinnt Silent Hill: Revelation dann auch weniger aus der Story, als aus den immer neuen Gefahrenmomenten, die Heather/Sharon auf dem Weg zum und später im nebelverhangenen Städtchen durchleben muss. Der neue Regisseur Michael J. Bassett setzt dabei auf gewohnte Handwerkskost, um seine Schreckmomente zu inszenieren - keine Revolution, aber die klassischen »Buh!«-Situationen funktionieren überraschend gut. Ähnlich wie in den Spielen nutzt Bassett die Kameraperspektive, um seine Zuschauer beim Schnitt ins nächste Bild mit neuen Schrecken zu überraschen - simpel, aber effektiv.

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Dutchman
#1 | 27. Nov 2012, 22:49
Wenn Silent Hill Revelation 3D nicht schlechter als der Vorgänger ist, darf man mMn gespannt sein.
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Firelord
#2 | 28. Nov 2012, 00:08
nur mal so am Rande MK2 ist von 1997 nicht 2007

Mortal Kombat 2 – Annihilation (kurz auch: Mortal Kombat 2) ist ein US-amerikanischer Action- und Fantasyfilm des Regisseurs John R. Leonetti aus dem Jahr 1997 und die Fortsetzung von Mortal Kombat.

(siehe wikip..)
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Nohohon
#3 | 28. Nov 2012, 07:23
Ich glaube der Film wird so oder so wieder spalten. Der reguläre Kinogänger wird vieleicht wenig mit anfangen können, die SPielefanATIKER werden wieder meckern, weil es keine 1:1 Umsetzung ist (gerade bei Pyramid Head sehe ich laute Stimmen) und dann wird's die geben, die gut damit leben können.
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Dutchman
#4 | 28. Nov 2012, 13:08
Als Fan der Serie hätte ich kein Problem damit, wenn es keine 1:1 Umsetzung ist. Ich will schließlich mit einer Story unterhalten werden, die ich noch nicht kenne. Auch wenn Parallelen zu SH3 erkennbar sind, müssen für mich Game und Film nicht übereinstimmen.
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UP Johnny
#5 | 28. Nov 2012, 17:19
Zitat von Dutchman:
Ich will schließlich mit einer Story unterhalten werden, die ich noch nicht kenne.


Davon wünsche ich mir da genaue Gegenteil. Auch wenn es nicht gut vergleichbar ist, sehe ich es genauso wie bei Verfilmungen von Büchern. Ich will so gut es geht die gleiche Story sehen. Dann ist es eben etwas vertrautes und man hat Spaß an einer atmosphärschen Adaptierung, statt sich über krasse Fehler zu ärgern, wie eben den Pyramid Head.

Der erste SH war aber dennoch ganz gut zu sehen, vor allem weil ich das Ende perfekt fand.
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dark 05
#6 | 28. Nov 2012, 18:07
Zitat von BiG I Johnny:


Der erste SH war aber dennoch ganz gut zu sehen, vor allem weil ich das Ende perfekt fand.


Ich hab das Ende vom 1. Silent Hill nicht so ganz verstanden :/

Ist der Vater jetzt für immer in einer Art nebligen Paralleldimension gefangen? Ist er richtig tot? War zum Schluss einfach nur schlechtes Wetter?

Wie genau entkommt er aus dieser Dimension?
Im 2. Teil scheint er doch wieder in der "normalen" Welt zu sein?

Oder hab ich das komplett falsch verstanden?
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nocturnaldream
#7 | 28. Nov 2012, 18:48
auch wenn der erste film keine 1:1 umsetzung war, ist es trotzdem die bisher beste videospielverfilmung da es sich im vergleich zu anderen verfilmungen (wie z.b. resident evil - einfach nur grausam!) sehr nahe an den spielen hält und sehr gut umgesetzt wurde.
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UP Johnny
#8 | 29. Nov 2012, 02:57
Zitat von dark 05:
Ist der Vater jetzt für immer in einer Art nebligen Paralleldimension gefangen? Ist er richtig tot? War zum Schluss einfach nur schlechtes Wetter?

Wie genau entkommt er aus dieser Dimension?
Im 2. Teil scheint er doch wieder in der "normalen" Welt zu sein?

Oder hab ich das komplett falsch verstanden?


Jap hast du.

Nicht der Vater war in der Parallelwelt ;)

Und der Punkt, weshalb ich das Ende so gut fand war eben, dass man nicht entkommen konnte.
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Nohohon
#9 | 29. Nov 2012, 09:58
Zitat von BiG I Johnny:


Davon wünsche ich mir da genaue Gegenteil. Auch wenn es nicht gut vergleichbar ist, sehe ich es genauso wie bei Verfilmungen von Büchern. Ich will so gut es geht die gleiche Story sehen. Dann ist es eben etwas vertrautes und man hat Spaß an einer atmosphärschen Adaptierung, statt sich über krasse Fehler zu ärgern, wie eben den Pyramid Head.

Der erste SH war aber dennoch ganz gut zu sehen, vor allem weil ich das Ende perfekt fand.


Finde ich schwierig, weil ich persönlich dann eher im Hinterkopf habe "Wieso muss ich das dann im Kino anschauen, wenn ich eh das Ende und den Verlauf schon kenne". Da dann doch lieber ein "Basierend auf" und versuchen so nah wie möglich an der Vorlage zu bleiben. Anders als Resident Evil schafft das Silent Hill, sogar in dem neuen Ableger. Finde zumindest ich.

Das Ende im neuen Teil finde ich allerdings irgendwie fragwürdig. Für Silent Hill-Fans (nicht Fanatiker!) ist es vielleicht lustig, aber es hat einen faden Beigeschmack.
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