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Filmkritik zu Der Hobbit: Eine unerwartete Reise

Altmodisch in 3D und High-Frame-Rate

Das Fenster nach Mittelerde öffnet sich wieder und Peter Jackson gibt erneut den Zeremonienmeister für J.R.R. Tolkiens Fantasyshow. Im neuen Hobbit-Film vermischt sich viel Altbekanntes mit neuentdeckter Langsamkeit. Wir haben ihn uns vorab angesehen.

Von Christian Merkel |

Datum: 12.12.2012


Zum Thema » Der schwierige Weg zum Film Special zum Hobbit-Film » Trailer zu Der Hobbit Deutsche Filmszenen » Die Orks in Der Hobbit Szenen eines Kampfes Destiny ab 4,45 € bei Amazon.de Unterschiedliche Filme, unterschiedliche Herausforderungen: Der Herr der Ringe mit seinen Ausmaßen und seiner Detailfülle musste für seine filmische Umsetzung brutal eingedampft werden. Der Regisseur Peter Jackson strich unwichtige Handlungslinien und Figuren aus J.R.R. Tolkiens Werk, das Resultat wusste zu überzeugen. Eine atmosphärisch dichte Filmtrilogie lockte die Zuschauer in Scharen in die Kinos. Aus Tolkiens erstem veröffentlichten Roman The Hobbit (dt. Der kleine Hobbit) soll wieder ein Dreiteiler entstehen. Nur dieses Mal ist die Vorlage je nach Ausgabe kaum 400 Seiten stark, geradezu eine Kurzgeschichte im Vergleich.

Doch die Schwierigkeiten hören beim Umfang nicht auf. Eigentlich ist Der kleine Hobbit eher ein Kinderbuch. So wird der Ton von einem allwissenden Erzähler geprägt, der wie ein Großvater Abend für Abend eine weitere abgeschlossene Episode einer Abenteuerreise erzählt. Die drohenden Ereignisse des Ringkriegs sind dabei kaum mehr als Andeutungen. Dafür werden lang und breit Figuren und Objekte eingeführt, die Tolkien später auch in seinem zweiten Buch benutzt. Also kaum eine perfekte Vorlage für eine neue Filmtrilogie, doch Peter Jackson probiert es erneut.

Die Handlung

Bilbo Beutlin (Martin Freeman, Watson in der BBC-Serie Sherlock) ist ein ehrbarer Hobbit. Er begibt sich in keine Abenteuer und genießt sein trautes Heim, eine Wohnhöhle im Auenland. Doch mit der Ruhe hat es ein schnelles Ende, als eine Horde von 13 Zwergen und der Zauberer Gandalf (Ian McKellen, schon in der Der Herr der Ringe mit von der Partie) in die Behausung einfällt. Die Zwerge brauchen nicht nur ein üppiges Abendessen, sondern den Hobbit als Meisterdieb für ein Abenteuer.

Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
Bilbo Beutlin (Martin Freeman) findet einen Dolch, der sich sehr lange Zeit als nützlich erweisen wird.

Der Hobbit: Eine unerwartete Reise : Der Film ist vor allem eine Geschichte über einen Hobbit, der über sich hinaus wächst. Der Film ist vor allem eine Geschichte über einen Hobbit, der über sich hinaus wächst. Er soll helfen, dem Drachen Smaug tonnenweise Gold abzuluchsen, das das Schuppenvieh den Vorfahren der Zwerge geklaut hat. Zwei Probleme stellen sich: Einerseits muss die Abenteuertruppe durch feindliche Gebiete, um zum Schatz zu gelangen, andererseits sitzt der Drache im bestens gesicherten Berg Erebor – die Festung der Zwerge, bevor sie ausgeräuchert wurden.

Im ersten Teil der neuen Hobbit-Filmtrilogie, Eine unerwartete Reise, ist der beschwerliche Weg dahin bis zu dem Moment zu sehen, als der einsame Berg das erste Mal im Sichtfeld auftaucht. Das ist ungefähr die Hälfte der Vorlage. Die Ereignisse um Beorn, im Düsterwald und rund um den Sieg über Smaug und deren Folgen spart sich der Regisseur für Teil 2 und 3 auf.

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Skar 850
#1 | 12. Dez 2012, 17:10
liest sich besser,als ich nach den für mich langweiligen Trailern erwartet habe.
Trotzdem denke ich,wird die Hobbit Trilogie nicht an den Herr der Ringe Filme rankommen.
Freuen tue ich mich auf ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren und der unvergleichlichen Atmosphäre die einem in seinen Bann zieht.
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maniac1979
#2 | 12. Dez 2012, 17:43
Zitat von Skar 850:
liest sich besser,als ich nach den für mich langweiligen Trailern erwartet habe.
Trotzdem denke ich,wird die Hobbit Trilogie nicht an den Herr der Ringe Filme rankommen.
Freuen tue ich mich auf ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren und der unvergleichlichen Atmosphäre die einem in seinen Bann zieht.


Ich freu mich wie ein Schnitzel drauf ... in 2 Stunden sitz ich drin.
Imo sollte man den Hobbit nicht mit HdR vergleichen. Der Hobbit ist glaub ich ein ganz eigenes Biest.
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X_MCX_X
#3 | 12. Dez 2012, 22:24
Ich fand ihn genial.
Musste mich aber wirklich erstmal an die neue Framerate gewöhnen. xD
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Spanksen
#4 | 13. Dez 2012, 08:57
Tolles Review, freue mich auf Samstag den Film endlich in HFR zu sehen
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sdcc2k12
#5 | 13. Dez 2012, 09:14
Hab' den Film gestern gesehen.

Die Kritik trifft den Nagel auf den Kopf.

Seit Herr der Ringe gab es viele Hochkaräter, viele gute bis sehr gute Filme im Fantsybereich...aber der Hobbit spielt, wie die HDR Trilogie, in einer eigenen Liga.

Die schauspielerische Leistung...die Bildgewalt...der Soundtrack...die Liebe zum Detail, welche wirklich in jeder Sekunde nahezu greifbar ist...und letzendlich die Akribik, mit der die Buchvorlage umgesetzt wurde.

Das alles hat HDR schon so groß gemacht und wird hier genauso weitergeführt.

Ich kann nachvollziehen, dass der Einsteig für manche Leute ein Grund zur Kritik ist...Jackson nimmt sich sehr viel Zeit, um den Zuschauer wieder zurück nach Mittelerde zu holen...ebenso für die Einführung der neuen Charaktere.

Aber ich persönlich fand genau diesen Umfang exzellent und freue mich auf die Extended Versionen, in denen hoffentlich noch ein bisschen mehr davon zu sehen sein wird.

SPOILER

Zumal zum Einstieg gleich mal gezeigt wird, wie Erebor von Smaug geplättet wird...der Einstieg bietet also auch Action...und das nicht zu knapp.

Spoiler Ende
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DarkRaziel
#6 | 13. Dez 2012, 09:43
Habe den Hobbit gestern auch schon in der Vorpremiere gesehen in 3D-HFR und fand das gesamte Paket sehr gut.

Wäre auch noch 30 min länger im Kino sitzen geblieben um auf 200min zu kommen, denn kein Film seit HDR hat einen so in den Bann gezogen.

Auch die 3D Aufnahmen waren seit Avatar nicht mehr so gut in den Hollywood Filmen und man fühlte sich wie in Mittelerde zu Hause gerate bei den Landschaftsaufnahmen.

Freue mich jetzt schon auf 2013 und 2014 wenn es weiter geht.
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Skellington
#7 | 13. Dez 2012, 23:24
Heute gesehen, dank O2 kostenlos für mich und meine Frau. Von der Framerate hab ich allerdings nichts gemerkt, hat merklich geruckelt. Film ist klasse, tolle Landschaftsportraits, schönes HdR-Feeling. Freue mich auf die nächsten Teile!

Achja, waren mit Absicht in der 2D-Variante
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X_MCX_X
#8 | 14. Dez 2012, 02:13
Zitat von Skellington:
Heute gesehen, dank O2 kostenlos für mich und meine Frau. Von der Framerate hab ich allerdings nichts gemerkt, hat merklich geruckelt. Film ist klasse, tolle Landschaftsportraits, schönes HdR-Feeling. Freue mich auf die nächsten Teile!

Achja, waren mit Absicht in der 2D-Variante


Dann hatte euer Kino wohl kein HFR oder wie man das nennt.
So merkt man deutlich einen Unterschied und der Film läuft so schnell, dass man meint er wäre beschleunigt.
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SPRIGGAN
#9 | 14. Dez 2012, 09:35
Hab ihn gestern in HFR 3D gesehen und muss sagen das HFR krass kommt. Wirkt sehr, sehr cool das Bild, auch wenn der Kino-Style total flöten geht. Btw: Film war mist. 1/3 des Films sieht man die Meute nur kommentarlos irgendwelche Berge entlang laufen oder sinnlse Dialoge führen, ein weiteres Drittel ist alles soooo extrem absehbar, wenn auch actionreich. Das letzte Drittel war cool, gerad Gollum wieder zu sehen war nett xD Aber das monstermäßige Cliffhanger-Ende war mies!
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madjonfan
#10 | 14. Dez 2012, 10:02
kann mir jemand erklären, wieso, wenn das high-end ist, billige tv-produktionen schon lange auf diese art produziert werden und erst jetzt kinostreifen damit gedreht werden? eine frage des geldes kann es dann doch nicht sein, oder?
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