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Filmkritik zu Hänsel und Gretel: Hexenjäger

Blutige Märchenstunde

Mit Hänsel & Gretel: Hexenjäger kommt die nächste Action-Adaption eines Grimm-Märchens in die Kinos. Jeremy Renner und Gemma Arterton machen Jagd auf Hexen und lassen dabei gehörig die Köpfe und andere Körperteile rollen.

Von Anne Facompre |

Datum: 27.02.2013


Zum Thema » Blockbuster-Vorschau Kino-Highlights 2013 » Filmkritiken auf GamePro.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Titanfall ab 9,99 € bei Amazon.de Dass die Gebrüder Grimm in ihren Märchen nicht gerade zimperlich waren und auch äußerst gewalttätige Szenerien nicht scheuten, weiß nicht nur das deutsche Kind. Hollywood spinnt die Klassiker aber gerne noch ein bisschen weiter - mit Erfolg. »Snow White & the Huntsman« konnte im vergangenen Jahr beim Publikum punkten. Was zugegebenermaßen vielleicht auch an »Twilight«-Liebling Kristen Stewart lag.

Der Norweger Tommy Wirkola setzt nun mit »Hänsel und Gretel: Hexenjäger« noch einen oben, zumindest was den Gewaltgrad angeht. Jeremy »Hawkeye« Renner und Newcomer Gemma Arterton metzeln sich durch den Märchenwald und lassen die Herzen der Slasher-Fans schneller schlagen.

Die Story

15 Jahre sind vergangen, seit Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) aus dem Lebkuchenhaus fliehen und der bösen Hexe entkommen konnten. Doch vergessen können die Geschwister die Ereignisse aus dem Märchenwald nicht. Und so haben sie sich zu rachsüchtigen und überaus effizienten Kopfgeldjägern entwickelt, die Hexen den Garaus machen und damit ihr Geld verdienen.

Hänsel und Gretel: Hexenjäger
Newcomer Gemma Arterton als sexy Gretel, die Jagd auf Hexen macht.

Ihr Ruf eilt ihnen voraus, sie werden vom Augsburger Bürgermeister angeheuert. In der Stadt verschwinden seit geraumer Zeit immer mehr kleine Kinder. Die finstere Hexe Muriel (Famke Jannsen) plant, die lieben Kleinen beim nächsten Blutmond zu opfern, um noch mächtiger zu werden. Ein Plan, den die Killer-Geschwister vereiteln wollen. Doch als Gretel entführt wird, sind plötzlich nicht mehr nur die Kinder in Gefahr. Hänsel muss um das Leben seiner Schwester fürchten.

Hauptsache blutig

Regisseur Tommy Wirkola (Dead Snow) verriet im Interview, dass er die Idee zu einer blutigen Version von Hänsel und Gretel schon zu Studentenzeiten hatte und ihm schon damals prophezeit wurde, dass das einmal ein Hollywood-Blockbuster werden könnte. Traum erfüllt.

Tatsächlich kann der Film durch seine originelle Idee, eine Prise Selbstironie und viel, viel Gemetzel punkten. Wirkola will vor allem eins: durch groteske Bilder unterhalten. Und das klappt gut. Die Story an sich ist derweil simpel: Hänsel und Gretel sind mittlerweile erwachsen und haben Rache geschworen. Mehr muss man gar nicht wissen.

Mit überschaubaren 88 Minuten Laufzeit lässt der Film dann auch wenig Platz für Langeweile und konzentriert sich darauf, die verschiedensten Hexen auf jede mögliche und zum Teil äußerst kreative Art und Weise auf der Welt zu hieven. Mal werden Drahtseile von Baum zu Baum gespannt, die die Besen-reitenden Damen dann in tausend Stücke zerfetzen. Oder Hänsel und Gretel warten mit fiesen Bogengeschützen auf und treffen (fast) immer ins Schwarze. Wer also gerne Köpfe rollen sieht, ist hiermit bestens bedient.

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TanteTom
#1 | 27. Feb 2013, 17:38
kopf zu und genießen ;-) (zwischendurch kopf wieder auf paar bier rein kopf wieder zu) ... freu mich echt nen bisschen auf den film ... und vermutlich bis evil dead die einzige gelegenheit für mich ins kino zu gehen... und der fällt im falle eines schnittmassakers auch flach
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Untertaker
#2 | 27. Feb 2013, 18:23
Ich würde ihn nicht mit Abraham Lincoln Vampirjäger vergleichen den dan könnte man denken das der Film schlecht ist (und der wahr wirklich großer Müll).
Aber H.& G. ist ganz gut und macht auch richtig spaß.
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SPRIGGAN
#3 | 28. Feb 2013, 13:00
Zitat von Gamepro:
Newcomer Gemma Arterton als sexy Gretel, die Jagd auf Hexen macht.

Öhm, Gemma Arterton ist doch keine Newcomerin mehr xD Ansonsten siehts interessant aus.
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