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Filmkritik zu Spring Breakers

Sex, Drugs und nackte Disney-Stars

Ein harmloser Studentenausflug läuft völlig aus dem Ruder. Sex, Gewalt und eine halbnackte Selena Gomez machen Harmony Korines (Kids) Kinofilm »Spring Breakers« zum außergewöhnlichen Spektakel.

Von Anne Facompre |

Datum: 20.03.2013


Zum Thema » Filmkritiken auf GamePro.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Da möchte wohl jemand einen Imagewechsel vornehmen! Denn als Bikini tragendes Partygirl kennt man Disney-Sternchen und Bieber-Ex-Freundin Selena Gomez eher nicht. In Harmony Korines skandalträchtigem Kinofilm »Spring Breakers« können sie und Schauspielkolleginnen Ashley Benson und Vanessa Hudgens nun mal so richtig die Sau rauslassen. Damit dürften sie vor allem die männlichen Zuschauer und Anhänger des schrägen Kinos verzücken. Die Eltern jugendlicher Fans hingegen wohl eher nicht. Denn Spring Breakers ist alles andere als jugendfrei.

Die Story

Candy (Vanessa Hudgens), Faith (Selena Gomez), Brit (Ashley Benson) und Cotty (Rachel Korine) wollen endlich mal etwas Aufregendes erleben. Da kommt ihnen die Idee, zum Spring Break nach Florida zu fahren, gerade recht. Nur hapert es leider am Geld, das fehlt den vier Mädels nämlich. Aber da kann Abhilfe geschaffen werden! Und so rauben sie kurzerhand ein Fast Food Restaurant aus.

Dann kann die Party losgehen. Das Geld wird verprasst und bald finden sie sich in einem Dschungel von Alkohol, Drogen und Sex wieder. Das geht solange gut, bis sie bei einer Drogenrazzia festgenommen werden. Geld für die Kaution haben sie nicht, und so drohen ihnen ein paar Tage im Knast.

Spring Breakers
James Franco spielt den verrückten Drogendealer Alien überaus überzeugend.

Aber der Drogendealer und Waffenfanatiker Alien (James Franco) hat ein Auge auf die vier Schönheiten geworfen und legt die Kaution ohne zu zögern auf den Tisch. Aber so ganz ohne Hintergedanken handelt auch Alien nicht. Der hat nämlich einen Erzrivalen und es wäre ja nun nicht schlecht, wenn die Mädels ihm dabei helfen würden, den aus dem Weg zu räumen.

KIDS meets Tarantino. Oder so ähnlich ...

Harmony Korine kennt man in Hollywood für seine skurrilen Ideen und absurden Independent-Filme. Seinen größten Erfolg hatte er als Drehbuchautor von »Kids«. Mit dem Film über eine Gruppe News Yorker Jugendliche, die Sex, Drogen und Gewalt frönen und der Tabu-brechenden Inszenierung konnte er Ende der Neunziger Publikum und Kritiker gleichermaßen schocken und begeistern. Kids avancierte schnell zum Kultfilm.

Dann kam erstmal lange Zeit nichts, was im Mainstream Aufmerksamkeit erlangen konnte. Dafür erscheint Spring Breakers jetzt mit einem ordentlichen Knall auf der Bildfläche und dürfte - ähnlich wie einst Kids - die Gemüter spalten. Zum einen ist der Film eine tabulose und künstlerisch einzigartige Inszenierung - dank einer ausgefallenen Mischung aus hartem Realismus und grotesken Bildern. Spring Breakers entwickelt sich zu einer Gewaltorgie, die keine Grenzen zu kennen scheint und so manchen unbedarften Kinogänger vielleicht ordentlich vor den Kopf stößt.

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BenTley
#1 | 20. Mrz 2013, 21:53
Ich find es nach wie vor fragwürdig das die gamepro Filmkritiken bringt. Als Videospielmagazin solltet ihr euren Fokus eventuell mehr auf euer Kernthema setzen.
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Konsolero88
#2 | 21. Mrz 2013, 10:37
Zitat von BenTley:
Ich find es nach wie vor fragwürdig das die gamepro Filmkritiken bringt. Als Videospielmagazin solltet ihr euren Fokus eventuell mehr auf euer Kernthema setzen.


Warum? In den alten GamePro Ausgaben gab es immer Kritiken von neu veröffentlichten DVDs und natürlich unvergessen Kais Trashcorner warum zum Teufel gibt’s den eigentlich nicht mehr war immer witzig den zu lesen.
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Schyk3m3la
#3 | 21. Mrz 2013, 10:43
Zitat von BenTley:
Ich find es nach wie vor fragwürdig das die gamepro Filmkritiken bringt. Als Videospielmagazin solltet ihr euren Fokus eventuell mehr auf euer Kernthema setzen.


Nicht nur das (es geht halt ganz banal um Klicks). Es ist auch inhaltlich ein sehr fragwürdiger Text. Korine mit den Worten ihn kenne man in "Hollywood für seine skurrilen Ideen und absurden Independent-Filme" einzuführen, offenbart nur mangelndes Wissen über seine Filme. Diese ("Gummo") sind beißende Sozialkritik (wobei Korine immer wieder vorgeworfen wird seine Laiendarsteller auszunutzen) und formal-ästhetische Wagnisse ("Julien Donkey Boy"), die selbst Dogma 95 in den Schatten stellen. Alles ganz weit weg von Hollywood.

Ich spüre hier einfach keine Auseinandersetzung mit Kino, sondern ein abhaken simpelster Boulevard-Filmkritik-Kategorien.
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grislischulz
#4 | 21. Mrz 2013, 13:00
Was für ein Schrott. Ok, es gibt halbnackte Mädels aber das war es dann auch schon. Wenn der Film mal für 5€ auf dem grabbeltisch landet schlag ich vllt. zu.
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