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Frogger: Hyper Arcade Edition im Test - Frosch-Opa sucht Zocker-Prinzen

Mittlerweile gibt's mehr Frogger-Spiele als grüne Unken in der Isar. Braucht ihr dazu noch die Hyper Arcade Edition? Im Test finden wir's heraus.

von Patrick Mittler,
12.07.2012 11:45 Uhr

In Tile Capture streitet ihr euch um Bodenfliesen. Oben warten hilfreiche Power Ups.In Tile Capture streitet ihr euch um Bodenfliesen. Oben warten hilfreiche Power Ups.

Pünktlich zu seinem dreißigsten Geburtstag ist der grüne Frosch also wieder zurück auf dem Bildschirm. Frogger ist einer der Urväter unter den Arcade-Spielautomaten und das Grundprinzip (Hüpfen und Ausweichen) kennt wohl jeder Zocker. In der Sammlung Frogger: Hyper Arcade Edition erwartet die Fans des virtuellen Hüpfers ein Sammelsurium von Frogger-Varianten, eingepackt in allerlei bunte Designs.

Frosch in frischen Farben

Die Hyper Arcade Edition bietet euch im Grunde das klassische Frogger-Prinzip, eingebettet in alte und neue Varianten. Wer es gerne ganz retro hat, kann wie gewohnt über Straßen und Baumstämme hüpfen und darauf achten, das der quakende Held nicht von Autos zermatscht oder von Schlangen gefressen wird. Im Paint-Modus müsst ihr ein vorgegebenes Muster abgrasen um eine Art Bild zu malen.

In Twin Frogger kontrolliert ihr wiederum zwei Frösche gleichzeitig und in anderen Modi kämpft ihr in Multiplayer-Matches gegen feindliche Hüpfer. In Battle Royale sammelt ihr in einer Deathmatch-Variante beispielsweise Power-Ups die etwa Gegner einfrieren oder die Steuerung umkehren.

Frogger: Hyper Arcade Edition - Screenshots ansehen

Vor jedem Match dürft ihr den Stil und die Musik auswählen. Besonders Ersteres ist ein nettes Gimmick, denn unter den Designs finden sich auch Varianten von den Konami-Klassikern Contra und Castlevania. Das erzeugt ein nettes Retro-Flair und es ist auch irgendwie witzig, wenn ihr mit den schwer bewaffneten Contra-Recken über die Straße hoppelt.

Dennoch ist die Optik kein Augenöffner und viele Musikstücke sind eher nerviges Electro-Gedudel. Die verschiedenen Modi nutzen sich zudem schnell ab. Wer nicht unbedingt eine bedingungslose Liebe zu dem Frogger-Spielprinzip hat, der wird sich trotz Leaderboards schnell langweilen.

Opa Frosch

Ist man als Zocker für den Ur-Frogger noch zu jung, erschließt sich die Faszination des einfachen Spielprinzips nur schwer. Das ist aber auch den mangelnden Erklärungen geschuldet. Was ihr in den jeweiligen Spielmodi tun sollt, welche Auswirkungen die Extras haben und warum welcher Frosch jetzt gerade gewonnen hat, wirkt anfangs überraschend chaotisch.

Ziemlich witzig: Die Contra-Crew macht auch als Frogger-Variante eine gute Figur.Ziemlich witzig: Die Contra-Crew macht auch als Frogger-Variante eine gute Figur.

Besonders in den Deathmatch-Varianten könnt ihr in den ersten Runden kaum den Überblick behalten. Was eigentlich die Stärke von Frogger: Hyper Arcade Edition sein sollte, nämlich der Multiplayer-Modus gegen bis zu vier Mitspieler, wird dadurch anfangs zu einer Geduldsprobe. Bis alle Spieler eine Ahnung haben, was genau am Bildschirm abläuft, hat sich die Faszination einer kleinen Runde für zwischendurch schon wieder verflüchtigt.

Trotzdem macht Frogger: Hyper Arcade Edition zu mehrt noch am meisten Spaß. Umso enttäuschender ist da die fehlende Online-Unterstützung. Menschliche Mitspieler müsst ihr deshalb vor dem Fernseher versammeln.

Der größte Nerv-Faktor ist aber die ungenaue Kollisionsabfrage. Selbst wenn ihr die beispielsweise die Lastwagen gar nicht direkt berührt, zermatschen euch die Gefährte. Desöfteren haben wir den Bildschirm wutenbrannt angebrüllt:»Der war doch gar nicht an mir dran!«. So müsst ihr noch einen Tick vorausschauender hüpfen und das wiederum verlangt eine unverhältnismäßig lange Eingewöhnungszeit.

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