Games-Import aus Großbritannien - Keine Schnäppchen durch Brexit-Pfund-Kurstief

Der historische Tiefstand der britischen Pfund durch den »Brexit« sorgt für Schlagzeilen. Doch wer jetzt glaubt, durch UK-Import Spiele und Hardware besonders günstig zu bekommen, hat sich geirrt.

von GameStar Redaktion,
24.06.2016 16:10 Uhr

Keine Schnäppchen: Der Wechselkurs des britischen Pfund hat sich wieder erholt.Keine Schnäppchen: Der Wechselkurs des britischen Pfund hat sich wieder erholt.

»Der Wechselkurs des britischen Pfunds ist auf dem tiefsten Stand seit 1985« - So oder so ähnlich titeln aktuell viele Nachrichtenseiten zur Auswirkung des »Brexit« auf den Finanzmarkt. Doch während der Kurs in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni ins Bodenlose gefallen war, haben sich die meisten Märkte inzwischen wieder vom Schock des Referendums zum EU-Austritts von Großbritannien erholt.

Wer also gehofft hat, durch den im Vergleich zum Euro günstigeren Wechselkurs beim Import von Games- und Hardware von Amazon.co.uk und ähnlichen Online-Shops aus Großbritannien ein Schnäppchen zu machen, hat sich geirrt.

Viele Angebote bei Amazon.co.uk laufen im Vergleich mit dem gleichen Artikel bei Amazon.de auf eine Preisersparnis von in den meisten Fällen wenigen Euros hinaus. Zwar sind einige Spiele etwas im Preis reduziert, durch Liefer- und Verarbeitungskosten sowie EU-Export-Umsatzsteuer fällt dieser Rabatt aber wieder weg.

Spiele aus Großbritannien: Diese UK-Hits lieben wir!

Der Import aus Großbritannien lohnt also weiterhin nur für in Deutschland gar nicht oder nur angepasst veröffentlichte Titel. Eine Ausweiskontrolle bei der Bestellung von 18er-Titeln erfolgt bei Lieferung zwar nicht, allerdings kann man bei vielen Shops nur mit Kreditkarten bezahlen, die in der Regel nicht an Minderjährige vergeben werden.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...