Ghost Recon 2: Summit Strike im Test

Ubisofts Ghost-Einheit macht Überstunden: In der Erweiterung zum Taktik-Shooter Ghost Recon 2 erlebt ihr elf frische Solo-Einsätze und tobt euch auf etlichen neuen Mehrspieler-Karten aus.

von Gamepro Redaktion,
11.08.2006 15:40 Uhr

Ubisoft hat ein Herz für Anhänger von Taktik-Shootern: Neben der hervorragenden Rainbow Six-Reihe hat man mit den Ghost Recon-Titeln eine weitere famose Serie im Programm, die sich an Freunde strategisch angehauchter 3D-Shooter richtet. Mit Ghost Recon 2: Summit Strike ist nun ein mit rund 30 Euro recht günstiges Add-on zu Ghost Recon 2 (GamePro-Wertung 86%) im Handel erhältlich, das ohne das Hauptprogramm läuft.


Genre: Action
Release: 24.08.2005

Operation Kasachstan

Die auf »normal« und »schwer« spielbare Solo-Kampagne kommt mit elf neuen, wie gewohnt ziemlich kniffligen Einsätzen daher. Schauplatz des Geschehens ist Kasachstan, wo ein kriegerischer Konflikt ausgebrochen ist. Der kasachische Präsident wurde von einem pakistanischen Kriegsherrn namens Asad Rahil ermordet. Der Machtgierige terrorisiert die Bevölkerung in Kasachstan und Kirgisien mit Anschlägen und versucht, die Herrschaft über das Gebiet an sich zu reißen. Unterstützt wird er dabei von abtrünnigen Armeeangehörigen und islamischen Terroristen. Die U.N. schickt die vierköpfige Ghost-Einheit in das Krisengebiet, wo es vom ersten Einsatz an rund geht. Hier sollt ihr in einem verschneiten Berggebiet drei Flugabwehrstellungen zerstören, anschließend ein Dorf von Terroristen säubern und zu guter Letzt auch noch ein Munitionslager in Schutt und Asche legen. In einer späteren Mission infiltriert ihr dann eine kasachische Stadt, liefert euch dort hitzige Schussgefechte mit den Terroristen und nehmt angreifende Helikopter per Raketenwerfer aufs Korn. Ihr seid tagsüber und nachts, bei Regen, Schnee und Hitze unterwegs, und auch die Areale wechseln ständig. Ob Wüste, Waldabschnitt oder Raketenbasis, bei den Schauplätzen wird ständig etwas Neues und weitaus mehr Abwechslung als in Ghost Recon 2 geboten. Obendrein sind die Gebiete jetzt noch größer. Das sorgt einerseits für ein intensiveres Spielgefühl, da euer Gegner überall lauern könnte. Anderseits aber zehren die langen Fußmärsche, die eure Gruppe absolvieren muss, an euren Nerven. Denn spielbare Fahrzeuge gibt es nach wie vor nicht, was sich bei der Größe der Gebiete recht gut angeboten hätte. Dafür macht Ghost Recon 2: Summit Strike optisch viel her: Neben realistischen Landschaften in beeindruckender Weitsicht und schicken Wettereffekten erfreut ihr euch an detaillierten Soldatenmodellen, fetten Detonationen sowie Spezialeffekten wie Unschärfe oder Sandstürme. Sporadisch ist die 3D-Engine mit dem hohen Detailgrad etwas überfordert, was sich in kleineren Ruckelanfällen bemerkbar macht. Sehenswert sind die kurzen Render-Sequenzen, die euch auf den bevorstehenden Einsatz einstimmen. Die kernige Sound-Kulisse, antreibende Musik und eine stimmige deutsche Sprachausgabe fügen sich ebenfalls nahtlos in die edle Präsentation ein.


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