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Ghost Recon: Wildlands - Warum es so beliebt ist und was Ubisoft daraus lernt

Ghost Recon: Wildlands ist eines der meistverkauften Spiele des Jahres. Wir wollen von Ubisoft wissen, worin die Erfolgsformel besteht - und was sie für die Zukunft von Ghost Recon bedeutet.

von Dimitry Halley,
12.08.2017 15:30 Uhr

Ghost Recon: Wildlands feiert sagenhafte Erfolge - aber wieso?Ghost Recon: Wildlands feiert sagenhafte Erfolge - aber wieso?

Als wir eine Telefonkonferenz nach Australien schalten, um mit Ubisofts Producer Nouredine Abboud über den Erfolg von Ghost Recon: Wildlands zu reden, raucht uns mitten im Interview dreimal die verfluchte Telefonanlage ab.

Mag am Sturzregen liegen (typisch deutscher Hochsommer) oder an Wartungsarbeiten (Techniker ist informiert) - so oder so raufen wir Pechvögel uns frustriert die Haare, dass das altmodische Telefon gerade jetzt den Geist aufgibt. Am Ende findet das Gespräch aber trotzdem erfolgreich statt - tja, und wir haben mit dieser kleinen Anekdote gleichzeitig eine wunderbare Analogie für das Projekt Wildlands.

Denn auch das aktuelle Ghost Recon startete nicht ohne Verbindungsprobleme. Die Kritiken lobten das Spiel zwar durchaus (GamePro vergab eine glatte 80), bemängelten aber die spielerische Gleichförmigkeit, den Ubisoft-Formel-Charakter und das fragile technische Release-Gerüst inklusive Server-Problemchen. Klar, Wildlands war beileibe kein Problemkind, sondern ein sehr gutes Spiel - aber es hatte seine Problemzonen.

Ghost Recon: Wildlands - Screenshots ansehen

Doch keine von denen konnte den Erfolgskurs des Spiels ausbremsen: Ghost Recon stürmte die Charts und avancierte für Ubisoft zum lukrativsten Tom-Clancy-Spiel nach The Division. Wir wollen von Nouredine Abboud wissen, wie das passieren konnte. Welche Rolle die DLC- und Post-Release-Pläne von Wildlands bei diesem Erfolg spielten - und was sein Team für die Zukunft aus der ganzen Sache mitnimmt.

Warum wurde Wildlands erfolgreich?

Für Nouredine Abboud ruht der Erfolg von Wildlands auf fünf Säulen. Die ersten vier sind recht offensichtlich: Open World, Koop, das Modern-Military-Szenario sowie die spielerische Freiheit:

"Wenn man Wildlands mit früheren Ghost-Recon-Titeln vergleicht, dann hatten die deutlich eingeschränktere Möglichkeiten, eine Situation anzugehen. Klar, Vielfalt bei der Konfliktbewältigung war auch damals schon Teil der Serien-DNA. Aber in Wildlands kann man jede einzelne Mission rauspicken, und egal, wie man sich verhält - das Spiel reagiert dynamisch darauf. Man kann sie solo angehen und bekommt logischerweise eine ganz andere Herausforderung als mit Kumpels. Oder man schleicht. Oder man fliegt mit dem Helikopter rein und lässt alles explodieren.

Lustigerweise wurden wir quasi zur spielerischen Freiheit gezwungen. Denn wenn man ein Spiel entwickelt, das sowohl solo als auch im Zweier-, Dreier- und Vierer-Koop funktionieren muss, dann hat man fast keine Wahl: Man muss auf geskriptete Sachen verzichten und eine KI einbauen, die auf das Spielerverhalten reagiert. "

Die fünfte Säule ist unscheinbarer und wird von Abboud auch nur am Rande angesprochen: Wildlands hält, was es den Spielern versprochen hat. Ubisoft hat hier nie einen Hehl aus den Inhalten gemacht, die erst nach Release kommen sollten.

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