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God of War 2 im Test

Der grimmige Grieche Kratos kehrt zurück, um Göttervater Zeus vom Thron zu werfen. Im exklusiven Test verraten wir euch, ob die Fortsetzung des brillanten Mythologie-Geschnetzels das olympische Niveau des Vorgängers halten kann.

von Kai Schmidt,
04.04.2007 18:26 Uhr

Trotz seiner neuen Position als Kriegsgott ist Kratos alles andere als glücklich. Immer noch quälen ihn die Erinnerungen an den gewaltsamen Tod seiner Familie. Um sich von der Vergangenheit etwas abzulenken, ernennt sich Kratos kurzerhand zum Schutzgott seiner Heimatstadt Sparta. Die Spartaner folgen seinem Aufruf zum Eroberungsfeldzug. Während der Schlacht um die Stadt Rhodos greift Kratos persönlich ein, um die Krieger mit seinen göttlichen Kräften zum Sieg zu führen. Den anderen Göttern, die Kratos ohnehin mit Argwohn betrachten, passt das gar nicht in den Kram: Athene entzieht dem Kriegsgott seine Macht und hetzt ihm den Koloss von Rhodos auf den Hals, dem sie einen göttlichen Lebensfunken einhaucht. Schließlich schreitet sogar Zeus persönlich ein und bringt Kratos durch eine List dazu, all seine Götterkraft aufzugeben. Das ist der Auftakt zu einer beispiellosen Racheaktion, die Kratos anschließend in Angriff nimmt. Sein Ziel ist der Göttervater höchstpersönlich, den er um jeden Preis vernichten will. Also verbündet er sich mit den einst von den Göttern besiegten Titanen, um den Tempel der Schicksalsgöttinnen Klotho, Lachesis und Atropos zu finden, mit deren Hilfe er die Zeit manipulieren und Zeus überlisten will.

Griechische Dichtung umgedichtet

Im Verlauf der epischen Geschichte trefft ihr auf zahlreiche Monster, Götter und Helden, die allesamt der griechischen Mythologie entstammen. Kratos hat es zum Beispiel ständig mit Minotauren zu tun, die ihm mit brennenden Stachelkeulen einen Scheitel auf die Glatze ziehen wollen. Auch Zyklopen, Faune, Sirenen und Medusen kreuzen scharenweise den Weg des Ex-Kriegsgottes – und enden scheibchenweise als Monster-Ragout. Kann schon mal passieren, wenn man im antiken Griechenland unterwegs ist, um einen Gott zu töten. Anders verhält es sich allerdings mit Sagengestalten wie Jason, Theseus, Perseus, Prometheus oder Ikarus: Ihnen müsst ihr den Garaus machen, obwohl die klassischen Geschichten niemals von einem Zusammentreffen mit dem spartanischen Krieger. Doch das ist zweitrangig. Die Entwickler haben sich eben die interessantesten Figuren aus der Mythologie herausgepickt und sie alle in einen großen Topf geworfen, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Künstlerische Freiheit sei an dieser Stelle ausdrücklich erlaubt! Spätestens am Ende der (übrigens noch lange nicht abgeschlossenen) Story von God of War 2 wird schließlich klar, dass man es hier mit dem spielerischen Äquivalent eines modernen Popcornfilms zu tun hat und die geschilderten Ereignisse nicht allzu genau nehmen darf. Als Ersatz für den Geschichtsunterricht sollte man God of War 2 also besser nicht heranziehen.


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