God Of War: Chains Of Olympus im Test

Der große Grieche erobert die kleine PSP. Ist God Of War: Chains Of Olympus endlich der erhoffte System-Seller?

von Henry Ernst,
22.02.2008 14:59 Uhr

Götter sind ein ziemlich faules Pack! Sie wollen zwar von den Menschen verehrt und angebetet werden, sind aber nicht bereit, auch nur einen Finger für ihre Schutzbefohlenen krumm zu machen. Für solche Fälle haben die Götter Handlanger, die ihren Willen durchsetzen. Einer dieser Handlanger ist der mächtige Krieger Kratos, der dem Kriegsgott Ares bedingungslos ergeben ist. Kenner der God of War-Reihe legen hier zu Recht irritiert die Stirn in Falten, denn eigentlich ist die Allianz zwischen Ares und Kratos im Finale des ersten Teils zu einem blutigen Ende gekommen. Des Rätsels Lösung heißt in diesem Fall »Vorgeschichte«, denn der erste PSP-Auftritt des grimmigen Griechen spielt zeitlich vor seinen PlayStation 2-Abenteuern.

God of War
Genre: Action
Release: 26.03.2008

Großer Krieger im Kleinformat

Als Handlanger des Kriegsgottes ist es nicht etwa eure Aufgabe, von der Kanzel zu predigen, hier und da eine Taufe durchzuführen oder im Notfall einen Rosenkranz beten zu lassen - da Kratos eher zu den schweigsamen Typen gehört, verlässt sich der kalkweiße Hüne lieber auf die Wirkung seiner Waffen! Er wird prompt in eine göttliche Intrige hineingezogen, bei der (mal wieder) das Schicksal der Menschen und der Götter auf dem Spiel steht. Ihr steuert den Krieger aus Sparta in der Verfolgerperspektive durch beeindruckende Tempelanlagen, metzelt euch durch antike Städte oder erkundet die überfluteten Höhlen des griechischen Götterberges Olymp. Natürlich seid ihr nicht alleine in den beeindruckenden Polygonwelten unterwegs. Unzählige gegnerische Soldaten, Skelett-Krieger, blutrünstige Minotauren und kreischende Sirenen warten nur darauf, Kratos ein für allemal in den Hades zu schicken.


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