God of War Collection Volume 2 im Test - PSP-GoW + HD + 3D = FTW!

Großer God-of-War-Fan und keine PSP zur Hand? Kratos Handheld-Ausflüge gibt es jetzt auch auf stationären Konsolen – sogar in 3D. Wir haben die zweite God-of-War-Collection getestet.

von Maxi Gräff,
19.09.2011 17:00 Uhr

Es ist zwar kein God of War (GoW) 4 und 5, dennoch können sich alle Kratos-Fans, die noch nicht das PSP-Vergnügen hatten, auf zwei weitere Action-Spektakel freuen. Mit aufgefrischter Optik erscheinen God of War: Chains of the Olympus und God of War: Ghost of Sparta auf eurer PlayStation 3 inter dem Namen God of War Collection Volume 2 komplett in HD. Als erbarmungsloser Krieger bestreitet ihr in der Welt der griechischen Mythologie einen Aufstand gegen alle Götter die zu finden sind. Das hat auch gute Gründe, denn Intrigen und Schicksalsschläge haben den nie lachenden Helden Kratos seine Familie und sein menschliches Dasein gekostet – das schreit nach Rache!

Davor und Mittendrin

Kratos steht in Chains of the Olympus nur einem großen Monster gegenüber, der mit feurigem Atem und Schnappattacken für reichlich Bewegung sorgt.Kratos steht in Chains of the Olympus nur einem großen Monster gegenüber, der mit feurigem Atem und Schnappattacken für reichlich Bewegung sorgt.

Zunächst erfahrt ihr in Chains of the Olympus die Vorgeschichte zum ersten Kratos-Abenteuer. Der spartanische Heerführer steht noch in den Diensten des Kriegsgottes Ares und schlachtet sich durch Tempelanlagen, antike Städte sowie überflutete Höhlen. Das Kratos dabei nicht eben zimperlich zur Sache geht, versteht sich dabei von selbst. In den wuchtigen Kämpfen verprügelt ihr so ziemlich alles, was die griechische Mythologie zu bieten hat. Ganz besonders dicke Biester werden mit Quick-Time-Finishern auf besonders unerfreuliche Weise in den Hades geschickt. Bewaffnet mit zwei an Ketten befestigen Sicheln vernichtet ihr vom kleinen Krieger bis zum mächtigen Zyklopen alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, und schaltet im Lauf des Spiels mächtige Angriffe frei, mit denen ihr Scharen von Gegnern das Fürchten lehrt. Der zweite Titel der Collection namens Ghost of Sparta erzählt die Ereignisse zwischen den beiden ersten Teilen der Hauptserie und bietet dieselbe unwiderstehliche Mischung aus Kämpfen, Klettern und Rätseln wie alle Abenteuer des Tzatziki-Kriegers. Die Steuerung geht dabei sogar besser von der Hand als auf der PSP. Die Geschichte fokussiert dabei das Familiendrama des grimmigen Helden, denn ihr seid auf den Spuren des verlorenen Bruders und erfahrt eine überraschende Wendung im Familienstammbaum.

Aus alt mach neu

In God of War: Ghost of Sparta steht kämpft ihr gleich im ersten Level gegen ein spinnenspuckendes Ungeheuer aus der tiefen See.In God of War: Ghost of Sparta steht kämpft ihr gleich im ersten Level gegen ein spinnenspuckendes Ungeheuer aus der tiefen See.

Damit ihr Kratos in 1080p genießen könnt, haben die Entwickler den ein oder anderen Schweißtropfen lassen müssen. Mit einer für die Collection extra konzipierten Engine wurden die Inhalte von einer 480 x272 Auflösung (30 FPS) zu einer 1920 x 1080 Auflösung (60 FPS) auf die PS3 übertragen. Per Hand wurden die Polygone jedes einzelnen Charakters mindestens verdoppelt, und alle Texturen neu angepasst. Wer Kratos Rache bis ins Wohnzimmer spüren will, der nutzt die stereoskopische 3D-Unterstützung. Kratos Bewegungen wirken fließend und besonders bei den Bosskämpfen kommt der 3D-Effekt gut zur Geltung. Nur bei den Zwischensequenzen lässt der 3D-Effekt zu wünschen übrig, und einige Dopplungseffekte während dem Kampf zerstören das perfekte 3D-Bild. Nichtsdestotrotz erlebt ihr mit Chains of Olympus und Ghost of Sparta, die zu den besten PSP-Spielen auf dem Markt gehören, zwei weitere gelungene Epen der God of War-Reihe.


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