Seite 2: Grand Theft Auto 3: 10 Year Anniversary im Test - Gangster zum Anfassen

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Handy-Spielwiese

Abseits der Hauptmissionen gibt es GTA-typisch jede Menge zu tun: Polizei-, Taxi- und Krankenwagenmissionen gehören mittlerweile fast schon zum Standard aller Open-World-Titel, erfunden hat sie jedoch Rockstar Games in GTA 3. Dazu kommen überall in der Stadt versteckte Pakete, die Claude aufsammeln sollte, um Waffen freizuschalten. Und dann sind da noch die Stunt-Sprungschanzen, über die man mit einem möglichst schnellen Auto brettern sollte.

Apropos Auto: Motorräder oder Fluggeräte gibt es in Grand Theft Auto 3 nicht, die kamen erst in den späteren Serienteilen. So oder so: Die Vielzahl von Nebenbeschäftigungen hält auch abseits der Hauptmission für viele Stunden bei der Stange. Das Verhältnis von Spielzeit zum Kaufpreis dürfte bei rund vier Euro Anschaffungskosten einmalig sein.

GTA 3 - Test-Video ansehen Video starten 5:53 GTA 3 - Test-Video ansehen

Schieß doch, du Depp!

Das neue alte GTA 3 erscheint für Apples iOS-Geräte und Android. Wie gut das Spiel läuft, hängt natürlich stark von der Hardware des Telefons bzw. Tablets ab. Allerdings bringt die große Spielwelt selbst leistungsstarke Geräte teilweise ins Schwitzen.

Explosionen auf einer belebten Kreuzung im Regen – da geht selbst bei einem iPad 2 die Framerate in die Knie. Explosionen auf einer belebten Kreuzung im Regen – da geht selbst bei einem iPad 2 die Framerate in die Knie.

Auf dem iPad 2 oder iPhone 4S läuft das Spiel weitgehend flüssig, nur bei heftigen Massenkarambolagen mit Explosionen gibt es Ruckler. Abstriche bei Geschwindigkeit, Popups und Effekten muss man dagegen auf älteren Geräten machen.

Einen grundsätzlichen grafischen Unterschied zwischen iOS und Android gibt es nicht.
Unabhängig von der Hardware ist die Steuerung ein großes Manko von Grand Theft Auto 3. Rockstar Games versucht mit eingeblendeten Buttons auf dem Screen, ein Joypad zu simulieren. Man darf sich sogar im Optionsmenü die Größe und Position dieser Touch-Knöpfe konfigurieren. Nur: Das hilft kaum. Sobald der Spielablauf etwas hektischer wird, fehlt die Präzision eines echten Controllers.

In Schießereien versuchen die Entwickler, dieses Problem mit einem Lock-On-System in den Griff zu bekommen, doch das funktioniert mehr schlecht als recht. Man muss schon etliche Stunden investieren, um sich in die Eigenheiten der Touch-Steuerung einzuarbeiten, bevor man GTA 3 richtig genießen kann.

Mit zwölf Touch-Buttons auf dem Screen ist die Bedienung alles andere als intuitiv. Mit zwölf Touch-Buttons auf dem Screen ist die Bedienung alles andere als intuitiv.

Besser dran sind Besitzer eines Xperia Play von Sony Ericsson. Mit dem ausfahrbaren Joypad lenkt sich GTA 3 fast wie auf der PlayStation 2. Allerdings hat man unverständlicherweise die Tastenbelegung geändert: In ein Auto steigt Claude jetzt mit der Kreistaste statt mit dem Dreieck, Gas gegeben wird statt mit »X« jetzt mit den schlecht erreichbaren Schultertasten. Und frei konfigurieren darf man die Tastenbelegung natürlich auch nicht – doof! Apropos »frei«: Die in Deutschland erhältliche Version von GTA 3 entspricht der deutschen PS2-Version von 2001, Blut fehlt also zum Beispiel.

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