GTA IV im Test

Trotz nahender Heftabgabe haben wir uns mit GTA 4 die Nächte um die Ohren gehauen. Lest hier, ob die Fortsetzung der Gangster-Saga tatsächlich der erhoffte Megahit geworden ist.

von Kai Schmidt,
28.04.2008 00:00 Uhr

Neues GTA, neuer (Anti-) Held: Diesmal arbeitet ihr euch in der Rolle des ehemaligen Soldaten und Gelegenheitsganoven Niko Bellic in der Unterwelt von Liberty City nach oben. Nikos Cousin Roman hat den Osteuropäer mit Versprechungen von Reichtum und Luxus in die Vereinigten Staaten gelockt. Doch wenn Niko zu Beginn des Spiels als illegaler Einwanderer ankommt, erwarten ihn keine Sportwagen und Nobelkarossen, sondern ein kakerlakenverseuchtes Zimmer und Romans heruntergekommener Taxibetrieb. Schnell knüpft er jedoch eher unfreiwillig Kontakte zu einigen äußerst dubiosen Gestalten, für die er Auftragsarbeiten erledigt, um etwas Geld zu verdienen – und am Leben zu bleiben. Viele der Jobs übernimmt Niko anfangs nämlich nur widerwillig, hat aber keine Wahl, da es entweder um seinen eigenen Kopf oder den seines Cousins geht. Allerdings begreift Bellic schnell, dass er die Chance hat, mit unschönen Details seiner Vergangenheit abzuschließen, wenn er im Ansehen der Bosse steigt: Die Spuren einiger Finsterlinge, mit denen er noch ein Hühnchen zu rupfen hat, führen nämlich direkt nach Liberty City. Neben seiner neuen Karriere als Auftragskiller und Fluchtwagenfahrer sammelt er Informationen über die Männer, um mit ihnen abzurechnen.

GTA 4
Genre: Action
Release: 29.04.2008

Coming to America

Nach einem grandios inszenierten Vorspann, der auch in einem Kinofilm nicht deplatziert wäre, wirft euch das Spiel zunächst kommentarlos ins Geschehen: Ihr sitzt im Auto und sollt euren angetrunkenen Cousin in sein ranziges Appartement bringen. Genialer Einfall: Während GTA-Veteranen sich sofort zurechtfinden, sitzen Neueinsteiger erst einmal verdutzt am Joypad. Ihr fühlt euch genauso fremd und alleingelassen wie Niko in seiner neuen Heimat. Doch schon bald springt euch das Spiel zur Seite, erklärt euch in sinnvollen Schritten die Steuerung des Wagens sowie das Navigationssystem. Das Navi ist ungemein hilfreich, wenn es darum geht, in der gigantischen Metropole bestimmte Orte zu finden: Auf dem Radar in der linken unteren Ecke seht ihr einen Teil des Stadtplans, auf dem die schnellste Route komfortabel angezeigt wird – in Fahrzeugen höherer Preisklassen bekommt ihr die Richtungsanweisungen sogar per Stimmenansage. Standardmäßig ist die Kamera knapp hinter dem Wagen platziert. Wer will, kann die Perspektive aber auch etwas wegzoomen, eine Fahrer-Ansicht wählen, oder die Action-Cam aufrufen, die zwar nicht besonders übersichtlich ist, dafür aber eure Fahrt filmreif in Szene setzt.

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