Guitar Hero 2 im Test

Abrocken, die Zweite! Der Nachfolger des grandiosen Musikspiels liefert euch wieder schnelle Riffs, jaulende Soli und schmerzende Finger.

von Sebastian Weidenbeck,
17.01.2007 13:23 Uhr

Guitar Hero II bietet euch neue Mehrspieler-Modi, mehr Songs, einen Trainings-Modus und das gewohnt grandiose Spielprinzip. Wir haben für euch in die Saiten gehauen und verraten euch, warum die Fortsetzung trotz Neuerungen nicht so kickt wie der Vorgänger.

Guitar Hero 2
Genre: Action
Release: 23.11.2006

Klassisches Klampfen

Wie schon im Vorgänger des Musikspiels nutzt ihr auch bei Guitar Hero II nicht den normalen Controller der PlayStation 2. Stattdessen hängt ihr euch die im Bundle mitgelieferte Plastikgitarre um. Die ist diesmal rot. Auf fünf am Hals angebrachten Knöpfen greift ihr dann die Symbolfolgen, die auf dem Bildschirm auf euch zurasen, und schlagt den Ton mit einem Kippschalter am Korpus an. Das garantiert Rockstar-Feeling und spielt sich nach kurzer Eingewöhnungszeit einfach nur genial. Wer noch die Gitarre vom Ur-Guitar Hero daheim hat, der kann das Spiel auch ohne Guitar-Controller kaufen und so ein paar Mäuse sparen. Wie gewohnt rockt das Ganze am meisten, wenn ihr mit langen, fehlerfrei gespielten Tonkombos den Multiplikator aufladet und so immer neue Highscores aufstellt oder bei besonders kniffligen Passagen »Starpower« sammelt. Ist die Power-Anzeige voll, reißt ihr im »Hellacopters«-Stil die Gitarre hoch, ein extra Verzerrer wird zugeschaltet, der Sound dröhnt euch in die Ohren, und euer Multiplikator verdoppelt sich. Spätestens hier wird auch der unrockbare Pop-Freak zum Bühnenteufel und führt sich auf wie ein Altrocker.


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