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Hero Academy im Test - Briefschach mit dem iPhone

Rundenspaß im Test: Was dem Fantasy-Strategiespiel Hero Academy von Robot Entertainment (Orcs Must Die!) beim Umfang fehlt, macht es mit Schadenfreude-Potenzial wieder wett.

von Markus Schwerdtel,
19.01.2012 18:30 Uhr

Hero Academy ist ein Fantasy-Rundenstrategiespiel, auf den ersten Blick nur eins von vielen. Advance Wars , Fire Emblem , Tactics Ogre , Final Fantasy Tactics – Rundenstrategie ist ein beliebtes Genre für Handheld-Konsolen. Logisch, denn Hardware-Power ist hier nicht so wichtig, und das gemütliche Zug-um-Zug-Spielen ist ideal für Zwischendurch. Kein Wunder, dass es auch für Mobiltelefone mit Battle of Wesnoth oder Rogue Planet schon ein paar sehr gute Rundenstrategiespiele gibt.

Mit Hero Academy ist also nun ein weiterer Genre-Vertreter erhältlich, der allerdings mit ein paar Besonderheiten protzt: Zum Einen verbergen sich hinter dem Entwicklerstudio Robot Entertainment ehemalige Mitarbeiter der Ensemble Studios, bekannt durch Strategie-Hämmer wie die Age of Empires-Reihe oder in jüngerer Zeit Halo Wars und Orcs Must Die! Zum Anderen lässt Hero Academy den Spieler nicht auf mehr oder weniger schlaue KI-Feinde los, sondern auf die vielleicht schlimmsten Gegner von allen: andere Handy-Besitzer!

Hero Academy - Screenshots ansehen

Postspiel am Telefon

Ältere Semester erinnern sich vielleicht noch daran, wie Briefschach gespielt wird: Die zwei Kontrahenten betreiben regen Postverkehr, mit jedem Brief übermitteln sie – neben netten Worten – auch einen Schachzug.

Nur noch zwei Aktionen (blaue Kreissektoren unten link) in diesem Zug übrig: Kristall angreifen oder doch den Dunkelelfen-Geist unschädlich machen?Nur noch zwei Aktionen (blaue Kreissektoren unten link) in diesem Zug übrig: Kristall angreifen oder doch den Dunkelelfen-Geist unschädlich machen?

Bei beiden Mitspielern steht im Wohnzimmer ein Schachbrett, auf dem der aktuelle Stand der Partie zu sehen ist. Genau so funktioniert Hero Academy. Nur ist das Schachbrett hier ein Fantasy-Schlachtfeld und die Züge werden via Internet und automatisch übermittelt. Auch treten sich nicht einfach schwarz und weiß gegenüber, sondern momentan Menschen und Dunkelelfen (weitere Völker sollen folgen).

Aber der Reihe nach: Wer Hero Academy zum ersten Mal startet, muss sich zunächst ein Konto bei Robot Entertainment anlegen. Jetzt kann er das Spiel nach Zufallsgegnern suchen lassen, den Kampfnamen eines Freundes (den muss man vorher persönlich erfragen) eingeben oder unter den Facebook- und Twitter-Bekanntschaften nach Opfern suchen, die Hero Academy ebenfalls installiert haben. Das funktioniert gut, es fehlen aber weitergehende Funktionen wie Freundeslisten, Einladungen oder Favoriten. So steht vor dem eigentlichen Kampf die Aufgabe, einen Gegner zu finden – so man sich nicht mit den zugelosten Zufalls-Kontrahenten zufrieden geben will.

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