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Inhaltsverzeichnis

Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los im Test - Review für Nintendo Wii, DS und PS2

Sid, Manni und Co. machen jetzt die deutschen Kinos wieder unsicher. Wir haben die unvermeidbare Spieleversoftung getestet und sagen euch, ob und für wen es lohnt.

von Thomas Wittulski,
30.06.2009 14:09 Uhr

» Testvideo zu Ice Age 3 ansehen
» Bildergalerie zur Wii-Version von Ice Age 3 ansehen
» Filmkritik zu Ice Age 3 lesen

Etwas hat überlebt. In einer Eishöhle stoßen die Ice Age-Helden Manny, Sid und Co auf eine tropische Dinosaurierwelt. Dank der abgeschirmten Flora haben die Urviecher die einstige Echsenapokalypse gut überstanden. Voller Eifersucht auf Manny und Ellies Familienidylle (die beiden Mammuts erwarten ihr erstes Kind) klaut Faultier Sid einige Dinoeier, um eine eigene Familie zu gründen. Tollpatschig wie man ihn kennt, lässt er sich dabei allerdings von Papa Rex erwischen und harrt nun in Gefangenschaft unter den Urzeitmonstern aus. Der Rest der sympathischen Multikulti-Herde versucht nun, den Klassenclown wieder zu befreien. Das Spiel zum neuen Blue Sky-Animationsfilm »Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los« versetzt euch abwechselnd in die Rolle der einzelnen Protagonisten. So geht ihr also mit Säbelzahntiger Diego auf Antilopenjagd (ganz kindgerecht macht die Wildkatze allerdings vorher schlapp), streift mit Sid durch verwegene Eiszeit-Levels und reißt als Mammut Manny Baumstämme aus dem Matsch, um einen Babyspielplatz zu errichten.

Dabei seid ihr einmal seid ihr in bester Action-Adventure-Manier unterwegs, ein anderes Mal verschlägt es euch dann in ein zweidimensionales Jump and Run-Level, in dem ihr ganz klassisch Plattformen erreichen und Kristalle einsammeln müsst. Klingt nach wunderbarer Vielfalt, ist allerdings nicht sonderlich spannend. Denn alles, was ihr in Ice Age 3 zu Gesicht bekommt, gab es irgendwo schon einmal in besser zu sehen. Genau wie die Dinos stammen wohl auch Teile des Spiels aus prähistorischer Zeit. So versucht ihr zum Beispiel per »Trial and Error«-Prinzip mit umgedrehter Kamera vor einer Riesenechse flüchten, nur um wegen der untauglichen Perspektive in die nächste Gletscherspalte zu stürzen. Die ständigen Wiederholungen im Spiel wirken uninspiriert, die Rätsel (»Zünde eine Fackel an, um das Eis zu schmelzen«) aufgesetzt. Dazu kommt die etwas schwammige Steuerung, die auf der Wii noch durch undurchdachte »Schüttle die Fernbedienung«-Befehle ergänzt wird. Bei den deutschen Synchronsprechern handelt es sich nicht um die Stimmen aus dem Film, manch ein Charakter ist jedoch recht gut getroffen.

Die Jüngeren unter den »Ice Age«-Fans freuen sich über die Nähe zum Film und darüber, dass sie alle Charaktere spielen dürfen. Erfahrene Spieler beißen sich jedoch an der Einfallslosigkeit der Macher und den starren Kopien alter Genreklischees die Zähne aus.(tw)

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