Ken Levine - Details zum neuen Spiel des Bioshock-Entwicklers

Ken Levine hat in einem aktuellen Interview einige Details zu den Inhalten seines aktuellen Projekts verraten. Das Charakterdesign und die Narrative stehen offensichtlich im Fokus.

Ken Levine hat einige weitere Details zu seinem aktuellen Projekt verraten. Das Spiel bleibt aber weiter namenlos. Ken Levine hat einige weitere Details zu seinem aktuellen Projekt verraten. Das Spiel bleibt aber weiter namenlos.

Als das Entwicklerstudio Irrational Games 2014 seine Pforten schloss, haben sich der damalige Creative-Director und Firmen-Mitgründer Ken Levine und einige wenige weitere Ex-Mitarbeiter zu einem neuen Entwicklerteam zusammengetan. Ihr Ziel: Die Entwicklung von kleineren und von einer Narrative getriebenen Download-Spielen für Take-Two.

Erste Details zu seinem neuen Projekt hat Levine nun im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite gameinformer.com verraten. Den Fokus scheint der Spielentwickler dabei auf die Beziehung zwischen dem Spieler und den Nicht-Spieler-Charateren zu legen.

Zum Vergleich zieht er für seine Ausführungen BioShock und BioShock Infinite heran - dort habe es zwar einige wenige Interaktionen mit den Little Sisters gegeben, die jedoch hätten stets zu einem von zwei Enden aus einem Guss geführt. Bei seinem neuen Spiel sei das anders:

»In dem neuen Spiel hat man eine fließende Beziehung zu den Charakteren. Sie haben ein großes Spektrum an Gefühlen für den Spieler, die darauf basieren, was er macht und ob er ihnen hilft oder gegen sie arbeitet. Das ändert den Spielverlauf dramatisch und man kann das Spiel mit einem Charakter beenden, der einen absolut verachtet oder einem neutral gegenüber steht. Der Weg dorthin hat aber nicht die traditionell sieben oder acht Zwischenstopps, wie man das von einer verzweigten Baumstruktur kennt. Es gibt eventuell Tausende dieser Stopps mit Hunderttausenden an potentiellen Zuständen , in denen man sich durch all die Beziehungen zu den ganzen Charakteren befinden kann.«

Derzeit arbeite sein Team unter anderem daran, ein System herzustellen, das einen interessanten Charakter erschaffen könne. Um das zu erreichen, verwende man Dinge wie Passionen und Bedürfnisse, über die jede Figur verfüge.

»Der Spieler hat nun die Möglichkeit, diese Bedürfnisse zu fördern und zu unterstützen oder sich ihnen entgegen zu stellen - oder sie zu ignorieren. Der Grund, weshalb ich denke, dass dieses System funktioniert, ist, dass es eine sehr organische Art und Weise ist, einen Charakter zu betrachten.«

Bisher ist sonst übrigens noch nicht allzu viel zum aktuellen Projekt von Levine bekannt. Anfang der Woche hat der Game-Designer immerhin bestätigt, die Unreal Engine 4 als Grundlage zu verwenden. Ansonsten ist bisher lediglich klar, dass dem Spiel ein Science-Fiction-Setting zugrunde liegen wird und es auf die Zielgruppe der PC-Spieler ausgelegt ist.

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