Kingdoms of Amalur: Reckoning - »Piraterie verhindert PC-exklusive Blockbuster«

Der Entwickler 38 Studios sieht in der Softwarepiraterie den Grund dafür, dass es kaum noch PC-exklusive Blockbuster im Stil von dem Rollenspiel Kingdoms of Amalur: Reckoning gibt.

von Andre Linken,
03.02.2012 18:05 Uhr

Spiele wie Kingdoms of Amalur sind zu teuer für eine PC-Exklusivität.Spiele wie Kingdoms of Amalur sind zu teuer für eine PC-Exklusivität.

Am 9. Februar 2012 kommt mit Kingdoms of Amalur: Reckoning ein Rollenspiel auf den Markt, das bei der Entwicklung sowohl viel Zeit als auch Geld gekostet hat. Aufgrund des nach wie vor aktuellen Themas der Softwarepiraterie ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein solcher »Blockbuster« künftig nochmals exklusiv für den PC erscheinen wird.

So sieht es zumindest Ian Frazier, der Lead Designer von dem Entwicklerstudio Big Huge Games. In einem Interview mit dem Magazin Incgamers stellte er klar, dass sich ein solches Projekt bei der aktuellen Lage der Piraterie schlicht und einfach nicht auszahlen würde. Daher sei es notwendig, ein solches Spiel gleichzeitig auch für Konsolen zu entwickeln.

»Um ehrlich zu sein, ist ein Spiel von solch einer Größe sehr teuer. Es ist verdammt schwer, Geld mit dem PC zu machen, wenn die Piraterie so ungezügelt ist wie zur jetzigen Zeit. Mein erstes Spiel war Titan Quest, ein Hack-&-Slay-Rollenspiel. Das Spiel war PC-exklusiv. Doch die enorme Anzahl an Raubkopien machte für die Entwickler letztendlich den Unterschied aus zwischen weitermachen oder der Pleite.«

Ob sich Kingdoms of Amalur: Reckoning besonders gut verkauft, werden die nächsten Wochen erst noch zeigen müssen.

Gameplay-Trailer von Kingdoms of Amalur: Reckoning Gameplay-Trailer von Kingdoms of Amalur: Reckoning


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