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Inhaltsverzeichnis

Kino-Rezension und Verlosung: Revenge of the Warrior

Der Star aus Ong-Bak schlägt wieder zu! Wir verraten euch, ob sich der Kinobesuch lohnt. Außerdem könnt ihr bei unserer Verlosung Freikarten abgreifen!

von Kai Schmidt,
27.06.2006 10:44 Uhr

In Revenge of the Warrior – Tom Yum Goong darf Thailands Jackie-Chan-Konkurrent Tony Jaa wieder Fäuste und Knie fliegen lassen. Um eines vorweg zu nehmen: Wer Jaas Erstling Ong-Bak nicht mochte, wird mit ziemlicher Sicherheit auch durch seinen neuen Film nicht zum Fan. Alle anderen kommen dagegen voll auf ihre Kosten! Die indirekte Konkurrenz zu Jackie Chan wird übrigens mit einer sehr netten Szene gewürdigt, in der Jaa am Flughafen von Sydney mit einem Jackie-Chan-Double zusammenstößt und die beiden sich verwirrt ansehen. Die Story ist wie beim Vorgängerfilm sehr simpel: In Thailand werden zwei heilige Elefanten gestohlen und nach Australien verschifft, was deren Hüter gar nicht gut findet. Er reist den Dieben hinterher und bricht jede Menge Knochen.
Damit ist tatsächlich alles zur Handlung gesagt. Eigentlich ist die Story nur langweiliges Beiwerk, das die unglaublichen Kampfszenen lose miteinander verbindet. Und die Kämpfe sind ja eigentlich der Grund, weshalb man sich einen solchen Film überhaupt ansieht! In Sachen Martial Arts lässt der Film alles hinter sich, was in letzter Zeit im Kino zu sehen war. Besonders eine mehrminütige Sequenz, in der sich Tony Jaa im Tom-Yum-Goong-Restaurant mehrere Stockwerke hinaufkämpft, ist ziemlich beeindruckend, da sie aus nur einer Kamerafahrt ohne Schnitte besteht. Für ausgefeilte Choreographie ist da natürlich keine Zeit, aber auch dafür ist gesorgt: Der Kampf gegen einen Capoeira-Meister in einem brennenden Tempel gehört mit zum Besten, was man bisher an Martial-Arts-Szenen in einem Film bewundern durfte! Auch den spektakulären Endkampf, in dem sich Jaa Elefantenknochen an die Unterarme bindet und gegen vier Muskelprotze antritt, sollte man gesehen haben.
Ein weiteres Highlight ist die Szene, in der er sich alleine einer Übermacht von Handlangern stellt und einem nach dem anderen mit lautem Knacken diverse Gliedmaßen bricht. Das erinnert etwas an die Crazy-88-Szene aus Kill Bill. Mit dem kleinen Unterschied, dass die vergleichbare Teehaus-Szene bei weitem nicht so spektakulär wirkt.
Noch ein kleiner Hinweis: Die Version, die in deutschen Kinos läuft, wurde an Handlung gekürzt, die Kämpfe blieben jedoch unangetastet.
Kommen wir zur wichtigsten Frage: Muss man sich den Film im Kino ansehen? Schwierig! Zwar wirken die Kämpfe auf der großen Leinwand unglaublich cool und spektakulär, aber angesichts der teilweise nicht nachvollziehbaren und etwas verwirrenden Handlung, die die Action immer wieder unterbricht, ist der volle Kino-Eintrittspreis von etwa 8 Euro nicht gerechtfertigt.
Am besten ist der Film für die ermäßigten Kinotage geeignet, an denen man nur die Hälfte zahlt. Oder man wartet einfach auf die DVD, bzw. importiert sich eine ungeschnittene Fassung aus Asien. Was natürlich ein Vielfaches des Kinopreises kostet. Zwickmühle! Gesehen haben sollte man Revenge of the Warrior aber auf jeden Fall, wenn man auf Martial Arts steht.

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