Lumberyard-Engine - Amazon nimmt Entwickler auf den Arm

Amazon hat sich vor kurzem einen kleinen Spaß mit dem Entwickler Ian Bogost erlaubt. Der hatte sich zuvor in ironischer Weise darüber beschwert, dass sich hinter »Lumberyard« kein Holzhandel, sondern eine Engine verbirgt.

von Andre Linken,
31.03.2016 09:55 Uhr

Amazon hat sich mit dem Entwickler Ian Bogost einen kleinen Spaß erlaubt. Auslöser war eine ironische Bemerkung zur neuen Lumberyard-Engine.Amazon hat sich mit dem Entwickler Ian Bogost einen kleinen Spaß erlaubt. Auslöser war eine ironische Bemerkung zur neuen Lumberyard-Engine.

Der Entwickler Ian Bogost hatte sich vor kurzem in ironischer Art und Weise darüber beschwert, dass sich hinter Amazons »Lumberyard« nicht etwa ein Lieferservice für Holz verbirgt, sondern vielmehr eine neue Engine für Spiele. Jetzt gab es die - ebenfalls lustig gemeinte - Retourkutsche.

Amazon hat die ganze Sache nämlich mit Humor genommen und Bogost kurze Zeit spät ein großes Paket zukommen lassen. Der Inhalt: Holz. Zudem gab es noch eine kleine Nachricht von Amazon:

"Hallo Ian. Wir nehmen das Feedback unserer Kunden sehr ernst. Viel Spaß mit dem Holz. Von Amazon Lumberyard."

In einem Tweet ist auch ein Foto von dem Paket samt Inhalt zu sehen.

Die neue Spiele-Engine »Lumberyard« von Amazon basiert auf der CryEngine und ist kostenlos verfügbar, inklusive vollem Zugriff auf den C++ Source-Code. Um mit Lumberyard Geld zu verdienen, setzt Amazon unter anderem auf die Integration seiner Cloud- und Web-Dienste (»Amazons Web Services« beziehungsweise »AWS«), denn mit der Engine programmierte (Multiplayer-)Spiele sollen vornehmlich auf der eigenen Server-Infrastruktur laufen.

Passend dazu:Amazon Lumberyard - Kostenlose Spiele-Engine auf Basis der Cry-Engine

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