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Madden NFL 10 im Test - Test für iPhone

Die aktuelle Auflage der alljährlichen Football-Simulation Madden NFL schafft es auch auf das iPhone. Hat Electronic Arts den Flair der großen Konsolenversionen auch auf das portable Gerät hinüberretten können?

von Thomas Ruhk,
28.09.2009 13:48 Uhr

hr dürft ein Schnellspiel wählen oder eine komplette Saison absolvieren, deren Spielplan mit dem realen Vorbild 1:1 übereinstimmt. Im Saison-Modus könnt ihr zusätzlich Spieler kaufen und verkaufen sowie die Starter festlegen.Ein Gerät mit Touchscreen erweist sich als sehr gute Grundlage für die Bedienung eines Football-Spiels. Die Auswahl von Spielzügen und Formationen ist sehr intuitiv geworden. Per Fingerstrich und Antippen schaltet ihr schnell zwischen den unzähligen Möglichkeiten hin und her.

Auch auf dem Feld ist die Steuerung gelungen. Die Spieler werden mit einem virtuellen Stick bewegt. Über eingeblendete Buttons könnt ihr sie beschleunigen, Tackles brechen, oder – und das ist die Besonderheit dieser Version – eine Zeitlupe aktivieren. Diese Funktion ist ein nützliches Hilfsmittel, denn im Gewühl geht schnell die Übersicht verloren. Besonders der Quarterback profitiert davon, kann anstürmenden Verteidigern ausweichen und seine Passempfänger besser beobachten.

Die Receiver bei Madden NFL 10 werden durch Kreise kenntlich gemacht. Die Farbgebung der Kreise zeigt, ob sie sich frei gelaufen haben (grün), oder besser nicht angespielt werden sollten (rot). Tippt ihr im richtigen Moment auf den Kreis, ist die Möglichkeit höher, dass der Ball auch gefangen wird.
Zusätzlich wurde eine Zeichenfunktion eingebaut, mit der ihr den Receivern rasch und unkompliziert neue Laufrouten verpassen könnt. Kicks werden ganz einfach mit Fingerstrichen ausgeführt.

Kann die Steuerung überzeugen, gerät die Präsentation von Madden NFL 10 zum Stolperstein für das Spiel. Die Proportionen der Footballer stimmen nicht. Speziell bei den Linespielern wirken die Arme viel zu dünn. Auch kommt einem die Körperhaltung der gepanzerten Gladiatoren seltsam vor. Die Spieler schieben in Nahaufnahmen deutlich sichtbar die Schultern nach vorne und machen daher einen buckligen Eindruck. Dazu passen auch die eher trägen Animationen – vor allem Tackles sehen unnatürlich aus, da die Spieler aufrecht ineinander rennen. Wie die Receiver den Ball fangen, ist zeitweise überhaupt nicht sichtbar.
Der größte Negativpunkt bei der Grafik ist die Gestaltung der Stadien. Die Zuschauerränge erinnern mit ihrem grässlichen Texturenmatsch wirklich und wahrhaftig an Blumenbeete aus einem N64-Spiel.
Die Musikuntermalung ist gewohnt rockig, die Spielgeräusche solide. Die Stimmen der Kommentatoren erklingen laut und deutlich, fallen jedoch durch viele Wiederholungen unangenehm auf.

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