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Magicka 2 im Test - Bezaubernd blöde

Das totale Koop-Chaos von Magicka 2 gibt es jetzt auch für die PlayStation 4. Im Test kämpfen wir uns mit Zauberkombis, Friendly Fire und jeder Menge ausgelutschten Videospielwitzen durchs Action-Rollenspiel.

von Patrick Mittler,
29.05.2015 14:11 Uhr

Magicka 2 - Testvideo zum chaotischen Koop-Zauberkasten 5:33 Magicka 2 - Testvideo zum chaotischen Koop-Zauberkasten

Vier Magier, null Ahnung, zahlreiche tödliche Zauber und aktiviertes »Friendly Fire« - der selbstbetitelte »Töte-deine-Freunde-Simulator« Magicka 2 ist ein Garant für saukomische Koop-Action.

Für Solo-Zauberer ist das Ding aber zu frustig, hat erschreckend viele Bugs und bietet zu wenig Abwechslung. Somit sollte klar sein, was das Spiel besser machen muss, oder?

Zwei PS4-Versionen
Magicka 2 ist in zwei Versionen im PlayStation-Network erhältlich. Die normale Version bekommt ihr für 15 Euro, die Special Edition mit zwei Extra-Sets und Vlads PS4 Thema (Wallpaper und Menüdesign) für 20.

Alte Zauber, erneut beschworen

Glaubt man der Marketingfloskel, dann haben die Entwickler »alles, was die Fans am ersten Magicka geliebt haben, mitgenommen und verbessert«. Das sagt PlayStation-Spielern jetzt allerdings erst einmal nichts, denn der erste Teil ist nie für die Konsolen erschienen. Worum geht es hier also eigentlich? In Magicka 2 schlüpfen wir, genau wie im Vorgänger für den PC, in die Robe eines zipfelmützigen Zauberers und kämpfen in modifizierter Action-Rollenspiel-Manier gegen reichlich Fantasy-Gesocks.

Modifiziert heißt, dass es dabei nicht um Level oder Skills geht, sondern schlicht um acht Elementarzauber (Wasser, Leben, Schild, Kälte, Blitz, Tod, Erde, Feuer), die wir miteinander kombinieren. Bis zu fünf können wir mixen und anschließend per Tastendruck das Ergebnis raushauen - entweder Richtung Feind mit dem rechten Stick, in einem Radius um uns herum mit L2, auf unsere Waffe mit R2 oder auf uns selbst mit R1.

Kleiner Zauber-Baukasten: Feuerball Standard-Trick: Erde und Feuer ergibt einen effektiven Feuerball.

Todesstrahl Mit dem Todesstrahl lasern wir durch Feindeshorden und lassen Gegner blutig explodieren.

Steinschlag Klassischer Gag: Stein auf sich selber zu zaubern ist keine gute Idee.

Mauer Ein besserer Einfall: Stein und Schild hebt einen Erdwall aus dem Boden, der uns vor Feindbeschuss schützt.

Minen Fies: Tod und Schild zaubert diese kleinen Minen herbei.

Feuer und Erde ergibt einen Feuerball. Eis und Schild eine Frostbarriere. Und ein Stein auf uns selbst angewandt, haut unserem Zauberlehrling wenig überraschend einen Felsbrocken an die Rübe. Es gibt unzählige, mehr oder minder sinnvolle Kombinationen zu entdecken. Das Herausfinden und Herumexperimentieren macht besonders Neulingen Spaß. Mitten im Kampf kann es allerdings durchaus stressig werden. Da sich einige Elemente wie Wasser und Blitz oder Leben und Tod gegenseitig aushebeln, kann es sein, dass ein falscher Knopfdruck die ganze Kombination löscht.

Neue Tricks im Kleinformat

Da wir gleichzeitig zaubern und laufen können, laufen die Gefechte sehr dynamisch ab. Das bedeutet aber, das wir gleichzeitig in eine Richtung laufen und Elementzauber kombinieren müssen, was mitunter in Fingergymnastik ausufern kann. Die acht Elemente sind über unsere Symboltasten auswählbar, die ersten vier direkt, die anderen vier zusammen mit L1. Wir haben fünf Slots, die wir mit Elementen ausfüllen können.

Dass die gegensätzlichen Elemente oft auf dem gleichen Slot liegen, hat mitunter verheerende Auswirkungen: Haben wir vergessen, L1 zu drücken, wählen wir den Todesstrahl anstatt den Heilzauber, sodass wir uns selbst töten anstatt zu heilen. Aufwendigere Zauberkombinationen namens Magicks können wir in Schnellwahlslots unterbringen. Die Kombi Feuer-Feuer-Stein-Feuer-Feuer beschwört zum Beispiel einen Flammenteppich. Statt den Zauber jedes Mal mühsam einzugeben, geht das alternativ auch mit einem Tastendruck. Der Nachteil: Diese Schnellwahl hat eine Abklingzeit, bis sie erneut benutzt werden kann; die manuelle Variante geht immer.

Magicka 2 - Screenshots ansehen

Am grundsätzlichen Ablauf ändert das jedoch nix: Die nützlichsten Zauber lernen wir am besten auswendig und hauen diese im Dauerfeuer raus (kleiner Tipp: Im Gegensatz zum Ghostbusters-Credo auf jeden Fall die Strahlen kreuzen!). Magicka 2 scheucht uns linear von einem Feindgrüppchen zum nächsten. Bei dem ganzen Herumgezaubere nutzen wir unser unser Schwert kaum und ärgern uns über das fehlende Inventar.

Finden wir mal einen Stab oder ein neues Messer, müssen wir die alten Waffen auf den Boden werfen. Zwischen den Missionen dürfen wir wenigstens alternative Roben anziehen, die wir nach und nach freischalten und uns Boni wie Wasser-Resistenz (Gummi-Kutte) bescheren.

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