Making Games News-Flash - Epic macht Zugeständnisse beim UDK

Beim Unreal Development Kit werden künftig erst ab einem Umsatz von 50.000 US-Dollar Gebühren fällig.

von Martin Le,
23.02.2011 17:55 Uhr

Bisher lag die Umsatzgrenze bei gerade einmal 5.000 Dollar. Bei geringeren Einnahmen sowie nichtkomerziellen Projekten bleibt die Nutzung des UDKs weiterhin kostenlos.

»Die fantastischen Sachen, die einige Leute mit dem UDK erstellen, haben uns schwer beeindruckt. Wir sehen auch, dass viele neu in dem Geschäft sind und die Gebührenbefreiung für die ersten 50.000 US-Dollar sollte ihnen helfen, eine finanzielle Basis für qualitativ hochwertige Spiele zu legen,« erklärt Epic Games-Chef Mark Rein die Änderungen.

Für erfolgreiche Titel werden ab der Umsatzgrenze Lizenzgebühren in Höhe von 25 Prozent fällig. Allerdings findet die Berechnung erst nach Abzug der Publisher-Gebühren statt. So sind bei Android und iOS-Apps beispielsweise Abgaben von 30 Prozent an Apple bzw. Google vorgesehen. Bei einem angenommen Verkaufspreis einer mit dem UDK erstellten iPad-App von zehn Euro gehen also drei Euro an Apple und 1,75 Euro an Epic Games.





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