Making Games News-Flash - Ein Drittel der 3DS-Spieler hält 3D-Effekt für nachteilig

Interessante Zahlen einer Untersuchung: Viele Käufer des 3DS wissen gar nicht, dass sie für die 3D-Funktion keine Brille benötigen, ein Drittel hält den Effekt für einen Nachteil.

von Yassin Chakhchoukh,
26.09.2011 15:49 Uhr

In dieser Woche hat das Unternehmen Interpret LLC die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht, in der die 3D-Funktion des Nintendo 3DS sehr schlechte Noten von den Spielern erhält. Zwar wissen bereits mehr als 60 Prozent aller 1.600 erwachsenen Befragten, dass es den 3DS überhaupt gibt – eine deutliche Steigerung zu einer früheren Untersuchung – aber gerade einmal 28 Prozent von dieser Gruppe wussten um die 3D-Funktion ohne Spezialbrille.

In der Untersuchung wurden auch speziell die Menschen befragt, die bereits mit dem 3DS gespielt hatten. Das Ergebnis: Nur 22 Prozent waren der Ansicht, dass der 3D-Effekt das Spielerlebnis bereicherte. Dagegen empfanden 28 Prozent der Spieler die Funktion sogar als störend. Von allen befragten 3DS-Spielern schalteten 13 Prozent den 3D-Modus nach eigener Aussage sogar komplett aus.

Interpret LLC fragte auch nach den Gründen für die weit verbreitete Ablehnung. So waren 56 Prozent der Spieler der Ansicht, das Spielen in 3D sei eher für Fernseher und angeschlossene Konsolen ausgelegt. Die fehlende Notwendigkeit einer Spezialbrille beim 3DS kompensiere lediglich ein wenig, dass Handhelds grundsätzlich nicht für diese Art der Darstellung geeignet seien.

Nintendo hat also noch einen harten Weg vor sich, die Vorzüge der Technologie »3D ohne Brille« zu vermitteln. Bislang scheinen selbst die Spieler, die bereits Hand an den Nintendo 3DS legen konnten, nicht überzeugt zu sein. Immerhin weiß nun schon die Mehrheit der angepeilten Zielgruppe überhaupt von der Existenz des Geräts, glaubt man Interpret LLC.




Weitere aktuelle Meldungen:

  • Indie Game Challenge mit 100.000 Dollar Hauptpreis

» alle Details lesen Sie auf makinggames.de



Link des Tages
Dass Crowdsourcing eine sehr lukrative Sache sein kann und sich hervorragend mit Fame-geleiteten Optimismus von Fans verbinden lässt, beweist ein anonymer Blogger, der Valves Ersparnisse durchrechnete, die das Unternehmen durch die Übergabe von Übersetzungen an die Community im Kassenbuch vermerken darf. Nur in einem Punkt mögen wir dem wütenden Schreiber nicht zustimmen: Mit Sicherheit hat Valve irgendwo auch jemanden eingestellt, der die Ergebnisse vor Freigabe noch einmal professionell gegenliest. Macht 0,03 Cent pro Wort weniger Einsparung, immerhin.
Sie interessieren sich für aktuelle Trends und Themen der Spieleentwicklung? Sie möchten wissen, was die Branche antreibt und Neuigkeiten aus erster Hand erfahren? Regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen werfen?

» Kritik am Crowdsourcing bei Valve


Über die großen und die kleinen Geheimnisse der Spieleentwicklung schreiben bei uns die Entwickler selbst – und zwar jede Ausgabe im Making Games Magazin und jeden Tag auf makinggames.de.


Kommentare(21)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.