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Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen im Test - Test für Nintendo Wii und DS

Was fehlt den Olympischen Winterspielen 2010? Genau: Sportbegeisterte Videospielhelden wie Mario und Sonic!

von Gamepro Redaktion,
06.10.2009 14:54 Uhr

Sega hat die Olympischen Spiele für sich entdeckt. Nachdem die beiden Videospiel-Ikonen Mario und Sonic im Jahr 2008 die Olympischen Sommerspiele in Peking besuchten, geht es nun in Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen zu den verschneiten Gipfeln im kanadischen Vancouver. Dort gehen in der kommenden kalten Jahreszeit - der Spieletitel verrät’s - die Olympischen Winterspiele über die Bühne, beziehungsweise über die Piste. Zusammen mit dem Klempner, dem Igel und 18 weiteren bekannten Spielecharakteren werft ihr euch in den Wettkampf . Fans freuen sich über prominente Neuzugänge. Mit am Start sind diesmal Donkey Kong, Metal Sonic, Silver und Bowser Jr. Jeder Olympionike hat eigene Stärken und Schwächen. Yoshi ist besonders schnell und deshalb in der Abfahrt die erste Wahl, Kraftprotz Bowser kann dagegen im Eishockey viel härtere Bodychecks austeilen. Für die virtuelle Olympiade wurden zudem Originalschauplätze der Spiele in Vancouver lizensiert.

Wettbewerbe auf Eis und Schnee

Zu Beginn entscheidet ihr, ob ihr einen Einzelwettkampf (aus 20 Disziplinen, die jeweils in Unterkategorien eingeteilt sind, zum Beispiel Skeleton und Vierer-Bob) startet oder ein Sportfest beginnt. Letzteres sind die gesamten Olympischen Spiele über 16 virtuelle Tage -- klarerweise gewinnt am Ende der Teilnehmer mit den meisten Punkten. Dabei absolviert ihr zuerst Trainingsläufe, dann Wettkämpfe und schließlich besonders harte Rennen mit Zwischenbossen. Ihr duelliert euch etwa mit König Buu Huu in einem Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Skipiste. Die neun klassischen Wettbewerbe sind klar an olympische Disziplinen angelehnt: Ski Alpin und Freestyle, Skispringen, Snowboard, Eisschnell und -kunstlauf, Bobsport, Eishockey und Curling. Die Steuerung der Athleten wurde dabei an den jeweiligen Event angepasst. Im Bobsport ist das Ganze noch relativ simpel: Ihr schüttelt die Wiimote, um Schwung zu holen, springt per A-Knopf rechtzeitig in den Bob und lehnt euch mit der Fernbedienung in die vereisten Kurven. Ebenso funktionieren auch die anderen alpinen Rennen -- dank der intuitiven, gut gelungenen Steuerung fühlt ihr euch fast wie auf einer echten Piste.

» Testvideo anschauen

Für wirklich perfekt platzierte Schwünge reagiert euer Athlet aber eine Spur zu ungenau. In anderen Disziplinen wurde die Steuerung entsprechend an die Sportart angepasst. Im Eishockey beispielsweise dreht ihr die Wiimote quer und verwendet Steuerkreuz und Buttons. Wer will, kann in einigen Bewerben auch das Balance Board benutzen, eine Wii Motion Plus-Unterstützung fehlt aber. Der Anspruch variiert je nach Disziplin: Eishockey und Bobsport sind relativ einfach und daher nach einigen Durchgängen langweilig, Curling und Ski-Freestyle verlangen euch schon mehr ab und motivieren auch länger. Nach den Wettbewerben könnt ihr ausgiebig shoppen. Durch gute Platzierungen verdient ihr Sternenpunkte, mit denen ihr Sticker für Sportgeräte, neue Skianzüge oder historische Fakten über die realen Olympischen Winterspiele kauft.

Super Mario Ski

Im Gegensatz zu Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen, das nur normale Wettbewerbe bot, enthält die Winterolympiade auch erfundene Traumdisziplinen. Die sind klar an das bekannte Mario Kart angelehnt und strotzen nur so vor Anspielungen auf Spieletitel mit Mario und Sonic (goldene Ringe, Goombas auf der Strecke). Ihr brettert über ausgefallene Pisten, zeigt irrwitzige Tricks und saust über Turbofelder. Außerdem sammelt ihr ab und an Bonusgegenstände wie grüne Panzer oder Bomben ein, die ihr euren Kontrahenten um die Ohren haut. Das alles sorgt schon alleine für mächtig Laune, aber sowohl Traumdisziplinen als auch olympische Bewerbe machen im Mehrspieler gleich noch viel mehr Spaß. Lediglich einige maue Disziplinen (Eishockey, Eiskunstlauf) und der extrem nervige Stadionsprecher, der euch bei jeder Menüauswahl entgegenbrüllt, trüben das Gesamtbild.

Lobenswert: Die DS-Version ist keine lieblose Portierung, denn Steuerung und Wettbewerbe wurden clever an Nintendos Handheld angepasst. In der mobilen Wintersportolympiade gibt es sogar einige neue Wettkämpfe, wie zum Beispiel die Nordische Kombination. Lediglich der öde Abenteuermodus -- in dem ihr die Olympischen Spiele vor Bowser und Dr. Eggman beschützt --ist ziemlich überflüssig.

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