Mass Effect 3: Omega im Test - Raumstation unter Belagerung

Der DLC Mass Effect 3: Omega für PlayStation 3 und Xbox 360 macht uns zu Untergrundkämpfern. Shepard soll die Raumstation Omega von Cerberustruppen befreien - ganz ohne die treue Crew. Unser Test verrät, ob das gelingt.

von Kai Schmidt,
05.12.2012 15:30 Uhr

Mass Effect 3 - Launch-Trailer Mass Effect 3 - Launch-Trailer

Mass Effect 3: Omega nennt sich der neueste DLC zu Mass Effect 3 für PlayStation 3 und Xbox 360. Eifrige Fans der Mass Effect-Reihe, die auch mal den Blick über den Tellerrand wagen und sich nicht zu alt fühlen, auch mal Comics zu lesen, werden wahrscheinlich bereits über die »Invasion«-Storyline gestolpert sein.

In den packend erzählten Bildergeschichten geht es um die Eroberung der Raumstation Omega durch die Truppen des Cerberus-Generals Oleg Petrovsky und die Vertreibung der Stationschefin Aria, für die man im Hauptspiel an Bord der Citadel bereits einige Missionen erledigen konnte. Nun gilt es, Omega von den ruchlosen Feinden zurückzuerobern.

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Mass Effect 3
Genre: Rollenspiel
Release: 08.03.2012

Shepard ohne Crew

Doch das ist nicht ganz einfach: Statt mit der Crew der Normandy anzurücken und die Sache in die Hand zu nehmen, muss Shepard die Kameraden zurücklassen. Zusammen mit Aria dringt Shepard in die Raumstation ein, ballert erst einmal das Empfangskomittee in Form der Cerberus-Soldaten nieder und versucht dann, den Hausbesetzer Petrovsky vor die Tür zu setzen.

Die angriffslustigen Reaper-Adjutanten treiben im Minenbereich von Omega ihr Unwesen.Die angriffslustigen Reaper-Adjutanten treiben im Minenbereich von Omega ihr Unwesen.

Dabei muss der Spieler immer wieder Entscheidungen treffen, wie etwa in einer brenzligen Situation Zivilistenleben gegen das von Aria abzuwägen -- allerdings kommt es dabei zu keinen schwer wiegenden Ereignissen, die das Ende des Spiels nachträglich beeinflussen würden. Schade. Ebenso schade finden wir, dass die Raumstation nach Ende des DLC nicht zum Anflugpunkt auf der Sternenkarte wird. So bleibt die nicht ganz billige Investition für den Spieler ein einmaliges Vergnügen.


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