Metal Gear Solid 3: Snake Eater im Test

Im dritten Teil der MGS-Saga erfahrt ihr, wie alles begann: Als Dschungelkämpfer nehmt ihr es in den 60ern mit dem Vorläufer der Metal Gears auf.

08.03.2005 19:41 Uhr

Die Wachhunde sind gefährlich.Aus Gründen des Tierschutzes solltet ihr sie mit der Betäubungspistole ausschalten. Screen: Playstation 2Die Wachhunde sind gefährlich.Aus Gründen des Tierschutzes solltet ihr sie mit der Betäubungspistole ausschalten. Screen: Playstation 2

Wer sich zu den Raiden-geschädigten Metal Gear Solid 2-Spielern zählt, darf aufatmen: In Metal Gear Solid 3: Snake Eater schlüpft ihr in die Rolle des raubeinigen Elitekämpfers Snake und müsst euch nicht mit blonden Knaben rumärgern. Allerdings handelt es sich trotz verblüffender Ähnlichkeit dennoch nicht um den »echten« Snake, den wir als Hauptfigur aus Metal Gear 1 und 2 (NES) oder dem ersten Metal Gear Solid kennen. Alleine die zeitliche Epoche, in der das neueste Tactical-Espionage-Abenteuer angesiedelt ist, lässt das nicht zu: MGS 3 spielt 1964, also zwei Jahre nach der berüchtigten Kuba-Krise, und der geklonte Super-Agent, den wir als Solid Snake kennen, war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht seinem Reagenzglas entschlüpft. Wer sich ein wenig mit dem Metal Gear-Universum auskennt, wird schon anhand des Covermotivs bemerkt haben, dass es sich um die Vorgeschichte handelt und ihr den späteren Superschurken Big Boss steuert, aus dessen DNS im Rahmen des »Les Enfant Terrible«-Programms Solid Snake und seine beiden Brüder Liquid und Solidus geklont wurden. Doch auch die Raiden-Fans müssen nicht traurig sein: Bestätigt ihr vor Spielbeginn, dass euch Metal Gear Solid 2 gefallen hat, startet Snake mit Raiden-Maske und blonder Perücke.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...