Metal Gear Solid 3: Subsistence im Test

Die Schlange bekommt endlich den richtigen Durchblick und die Lizenz zum Kriechen – im Netz!

von Bernd Fischer,
11.10.2006 11:35 Uhr

Stellt euch mal bitte eine Schlange mit Nackenstarre vor. Sie kann kriechen, beißen, würgen und gefährlich hissen, aber wenn es ums Umschauen geht, spielt der Nacken nicht mit. Diese bedauernswerte Schlange müsste also bei jeder Kurve mühsam um die Ecke hüpfen – was jegliche Tarnung zunichte machen würde. Unserem Lieblingsalleinkämpfer Solid Snake ging es beim genialen dritten Teil von Metal Gear Solid ungefähr so: Die festen Kamera-Perspektiven fingen die wuchtige Action zwar gekonnt ein, bei den leisen Momenten fehlte aber oft der nötige Überblick. Mit dem groß angelegten Update Subsistence gehört dieses Problem der Vergangenheit an: Während ihr Snake durch die Dschungellandschaft zur Zeit des Kalten Krieges mit dem linken Analogstick steuert, bestimmt ihr mit dem rechten Stick die Kamera-Perspektive. Durch die freie Kamera fällt das »Ausspionieren« der einzelnen Areale deutlich leichter; auch in Situationen, in denen ihr zum Beispiel schnell die Biege machen müsst, kommt euch die neue betrachterische Freiheit zugute. Am spannenden Spielablauf sowie an der Handlung hat sich nichts geändert, auch die Technik ist gleich geblieben.


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