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Auf geht's

Midnight Club 3: DUB Edition im Test

Habt ihr es satt, neidisch auf die getunten Wagen von »Pimp my Ride« zu schauen? Dann bastelt doch einfach euer eigenes Traumauto.

von Benjamin Blum,
06.05.2005 15:09 Uhr

Im Pause-Menü beobachtet ihr eure Autos so lange frei wie ihr wollt. Hier begutachten wir unsere Viper. Screen: XboxIm Pause-Menü beobachtet ihr eure Autos so lange frei wie ihr wollt. Hier begutachten wir unsere Viper. Screen: Xbox

Beim Blättern in der Tuning-Zeitschrift DUB verzieht sich unsere Miene: Neben einem halben Dutzend US-Rappern zeigt auch der junge Jack Osbourne, was er in der Garage stehen hat - selbst der chaotische Lockenkopf fährt ein cooleres Auto als wir! Aber jetzt schlagen wir zurück. Na gut, wir tun es nur virtuell. Aber das ist auch deutlich günstiger. In Midnight Club 3 bekommt ihr nämlich für »nur« 60 Euro ein riesiges virtuelles Tuning-Kit, mit dem ihr einen Serienwagen zu einem verchromten Schmuckstück mit viel PS aufmotzt. Ach ja, fahren dürft ihr es natürlich auch: Midnight Club 3 ist ein Arcade-Rennspiel, in dem ihr durch drei große Städte heizt.

Über die Straße oder durchs Stadion?

Auch die Motorräder werden getunt: Unser Chopper hat statt Speichen mittlerweile eine rote Scheibe. Screen: XboxAuch die Motorräder werden getunt: Unser Chopper hat statt Speichen mittlerweile eine rote Scheibe. Screen: Xbox

Die »Karriere« ist der zentrale Spielmodus von Midnight Club 3. Ihr kauft euch zu Beginn von eurem Startkapital einen Wagen und erkundet die erste der drei Städte: San Diego kann (wie später auch Atlanta und Detroit) völlig frei befahren werden. Genau wie bei Need for Speed Underground 2 macht ihr euch so in den Straßen auf die Suche nach würdigen Gegnern. Habt ihr einen einzelnen Gegner oder gar eine Rennserie aufgetan, geht es in bester Midnight Club-Manier von Checkpoint zu Checkpoint. Dabei könnt ihr euren Weg frei wählen, ihr müsst lediglich alle Markierungen erwischen. Das Spannende dabei ist, dass es unheimlich viele Möglichkeiten gibt, um den Weg abzukürzen: Statt auf den öffentlichen Straßen von Marke zu Marke zu heizen, könnt ihr auch durch ein Baseballstadion oder über eine Achterbahn fahren, um wertvolle Sekunden zu sparen. Das ist auch bitter notwendig, denn ihr müsst euch nicht nur mit sechs KI-Gegnern herumschlagen, sondern auch auf den dichten Verkehr achten, der in den Straßen herrscht. Die Steuerung des Spiels sollte niemanden vor ernste Probleme stellen: Die Wagen lenken sich sehr griffig, nur durch den rabiaten Einsatz der Handbremse gerät euer Flitzer ins Schleudern. Selbst wenn ihr den Turbo zündet, habt ihr euren Wagen noch gut unter Kontrolle. Die Motorrädern sind sogar leichter zu handhaben als beim Vorgänger: Ihr müsst schon frontal gegen eine Wand oder ein anderes Fahrzeug prallen, um zu stürzen. Die meisten Kollisionen steckt euer Fahrer aber ohne Probleme weg. Wenn es doch einmal eng wird, könnt ihr euch mit Spezialmanövern den Weg ebnen: Mit »Roar« erzeugt ihr zum Beispiel eine Druckwelle, die alle Verkehrsteilnehmer von der Strecke pustet.

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