Seite 2: MotoGP 09/10 im Test - Test für Xbox 360 und PlayStation 3

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MotoGP 09/10: Fahrgefühl

Schon die erste Testfahrt macht deutlich, dass sich die Handhabung der Motorräder gegenüber der Vorgängerversion verbessert hat. Ihr eiert nicht mehr ausschließlich durch die Gegend, sondern schafft es nun auch, vernünftige Abschnitte zu fahren. Nutzt ihr die Vorder- und Hinterradbremse intelligent aus, meistert ihr auch jede noch so scharfe Kurve perfekt. Eine eingefärbte Hilfslinie zeigt auf Wunsch an, ob ihr für eine Biegung zu schnell seid oder sogar noch eine Schippe zulegen könnt. Ein paar Milestone-Altlasten fahren aber auch in MotoGP 09/10 mit: So reagieren die Boliden sehr empfindlich auf Lenkbefehle und schießen (vor allem optisch) regelrecht zur Seite. Auch die Gummiball-artigen Kollisionen bleiben der Serie erhalten, auch wenn diese bei weitem nicht so tragisch ausfallen, wie noch in MotoGP 08.

» Test-Video zu MotoGP 09/10 ansehen

MotoGP 09/10: Grafik

Technisch gesehen macht MotoGP 09/10 keinen großen Fortschritt: Die Motorräder sehen zwar allesamt gut aus, vor allem aber die tristen und teilweise arg verwaschenen Streckenumgebungen machen keine gute Figur. Immerhin kann sich der Regeneffekt samt nasser Fahrbahn sehen lassen. Während sich der elektronisch angehauchte Soundtrack dezent im Hintergrund hält, stört der Kommentator den Hörgenuss ganz gewaltig: Schlimm genug, dass der Mann euch schon im Hauptmenü auf Schritt und Tritt folgt und jede Auswahl mit einem beherzten Kommentar versieht. Auch während der Rennen schreit er munter seine Gedanken aus den Lautsprechern: »Bleib auf der Strecke!«, »Das hat weh getan!« -- Nein danke, schaltet ihn lieber stumm! Genießen dürft ihr hingegen den satten Klang der MotoGP-Boliden.

MotoGP - Eine Lizenz auf Reisen

Die Lizenz zur Motorrad-Königsklasse hat in den vergangenen Jahren häufig den Besitzer und auch den Entwickler gewechselt. Bis 2007 hatte beispielsweise THQ die Lizenz für die Xbox 360-Fassung inne. Damals kümmerte sich Climax um die Programmierung und schuf damit die bislang besten Moto GP-Rennspiele. THQ war allerdings nicht alleiniger Lizenznehmer: 2006 musste man mit Namco teilen und 2007 mit Capcom (beide Male für eine PlayStation 2-Version). Seit 2008 ist Capcom alleiniger Lizenznehmer, wechselte aber mit dem aktuellen Teil den Entwickler: Statt Milestone kümmert sich nun Monumental Games um MotoGP - eine Firma, die bislang höchstens durch Casual-MMO-Spiele wie Hunter’s World (ein Jagd-Online-Rollenspiel“) von sich Reden gemacht hat. Immerhin verweilt die Lizenz nun mindestens bis 2012 bei Capcom, dann nämlich wird die Lizenz neu ausgeschrieben.

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