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MotoHeroz im Test - Wie Videospieler zu fluchenden Pferdekutschern werden

Es gibt Spiele, die sind viel zu leicht, gefolgt von Titeln, die in der Fachsprache mit "angenehm fordernd" bezeichnet werden. Ganz am Ende dieser Kette stehen einige Exoten, deren Anforderungen mit "Höllisch" noch untertrieben sind. MotoHeroz gehört dazu - das bunte Rennspiel treibt uns den Schweiß auf die Stirn.

von Thomas Ruhk,
02.04.2012 16:30 Uhr

MotoHeroz rockte als WiiWare-Veröffentlichung vor rund einem Jahr die Hütte – allerdings nur wertungstechnisch, denn die stiefmütterliche Behandlung des Wii-Downloadportals seitens Nintendo ist nicht gerade verkaufsfördernd. Grund genug für Ubisoft, den packenden Arcade-Racer noch einmal auf den Markt zu bringen. Diesmal hat man sich Apples iOS-Geräte ausgesucht, die bekanntermaßen zur mächtigsten Download-Plattform herangewachsen sind.

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Wer jetzt annimmt, dass nun nichts mehr anbrennen kann, hat weit gefehlt. Den ersten Schreck müssen Kenner des Originals im Levelmenü hinnehmen – gerade mal dreißig Strecken und sechs Fahrzeuge haben es in die Neuauflage geschafft. Zum Vergleich: Der WiiWare-Titel umfasste 14 Fahrzeuge mit rund 100 Strecken. Das Spiel richtet sich (bis auf die Zeitvergleiche über Online-Ranglisten) zudem ausschließlich an Solisten – der Multiplayer wurde ersatzlos gestrichen. Größtes Manko ist aber sicherlich die Steuerung, über die wir später noch ein Wort verlieren.

MotoHeroz - Screenshots ansehen

Die Sache mit den Sternen

In der ersten Welt gelangt man noch recht schnell an zwei Sterne.In der ersten Welt gelangt man noch recht schnell an zwei Sterne.

Der Spielkern ist zunächst das Bewältigen einzelner Strecken in einer vorgegebenen Zeit. Wobei Strecken eigentlich das falsche Wort ist, da MotoHeroz eher als Jump´n´Drive denn als richtiges Rennspiel zu bezeichnen ist. Die seitlich scrollenden Kurse sind sehr abstrakt, warten mit Rampen, Loopings, riesigen Sprüngen, Fallen, schwebenden Plattformen und vielen weiteren Stolpersteinen auf. Um die erste Zielzeit (und damit den ersten Streckenstern) zu schaffen, sind in den meisten Fällen nur drei oder vier Versuche nötig. Ganz anders sieht es aus, wenn man die bitter nötigen Sterne Nummer zwei oder drei einkassieren möchte. Die einzelnen Welten schalten sich nämlich erst frei, wenn der Spieler eine Mindestzahl Sterne ergattert hat. So müssen für die sechste und letzte Welt 41 Sterne aufgebracht werden. An dieser Stelle dreht MotoHeroz den Spielspaßhahn voll auf, denn nun mutiert man zum fluchenden, gleichwohl aber auch unendlich befriedigten Zocker, wenn sich nach zig Versuchen endlich die zweite oder gar dritte Zielzeit einfahren lässt.

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