Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations im Test - Anime zum selber spielen

Der Jung-Ninja Naruto hat neben seinem Debüt im gleichnamigen Manga und der international erfolgreichen Anime-Serie auch seinen festen Platz im Beat 'em Up-Genre. Ob das neue Ultimate Ninja Storm Generations auch reinhaut, erfahrt ihr in unserem Test.

von Julian Freudenhammer,
28.03.2012 13:25 Uhr

Mit Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations schickt Namco Bandai den frechen Ninja-Anwärter Naruto Uzumaki aus den gleichnamigen Mangas und Animes ein weiteres Mal in storygetriebene Beat ’em Up-Kloppereien. In Generations finden wir alle Protagonisten aus Ninja Storm und Ninja Storm 2 vereint vor:

Die 75 Charaktere begegnen uns im dreigeteilten Story-Modus und stehen auch in den anderen Spiel-Modi zur Auswahl: Während wir im Versus-Mode klassische Kämpfe gegen Freunde oder die KI bestreiten, nehmen wir in Tournament an Turnieren mit bis zu acht Kontrahenten teil. Zusätzlich zum Survival-Modus, in dem wir mit immer stärkeren Gegnern konfrontiert werden, können wir im Trainingsmodus an unseren Kampfkünsten arbeiten.

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Alles Easy

Anders als im Vorgänger Ultimate Ninja Storm 2 können wir die Spielwelt zwischen den Kämpfen nicht mehr selbst erkunden. Nach einem Kampf folgt eine Zwischensequenz, die direkt in die nächste Prügelei überleitet. Auch die teils nervigen Quicktime-Events wurden ersatzlos gestrichen.

Das Kampfsystem ist im Vergleich zu anderen Beat ’em Ups gewöhnungsbedürftig, geht aber nach einigen Matches gut von der Hand. Fernkampf-Angriffe, normale Attacken und Würfe lassen sich leicht zu ellenlangen Kombos verketten. Unser Chakra macht diese besonders mächtig. Ein Großteil der Kombos erfordert lediglich wiederholtes Knöpfendrücken; Komplexe Eingaben wie in Tekken sind selten nötig.

Die Kämpfe sind hervorragend animiert und sehen der TV-Serie teils zum Verwechseln ähnlich.Die Kämpfe sind hervorragend animiert und sehen der TV-Serie teils zum Verwechseln ähnlich.

Das macht Generations zwar einsteigerfreundlich, Genre-Profis ärgern sich aber über die mangelnde Herausforderung. Immerhin dürfen wir Ninja-Tools und Substitution-Items mit in den Ring nehmen. Zu Ersteren gehören Gegenstände, die uns zeitlich begrenzte Boni auf Schaden oder Verteidigung geben aber auch Feuer- oder Shuriken-Fallen, die wir in den Arenen auslegen. Mit Substitution-Items hingegen können wir uns etwa hinter den Gegner teleportieren um feindlichen Schlägen zu entgehen.

Wie im Fernsehen

Hübsch: In den sehenswerten Zwischensequenzen bekommen wir die Geschichte näher gebracht.Hübsch: In den sehenswerten Zwischensequenzen bekommen wir die Geschichte näher gebracht.

Die Cel-Shading Optik passt ausgezeichnet zum Look der Anime-Serie. Die Animationen sind hervorragend, Kämpfe fließen und Ultimate-Attacken zaubern schicke Effekte auf den Schirm. Fans der TV-Serie dürfen sich zudem über 65 Minuten Anime-Videosequenzen freuen, die die spannende Geschichte um Naruto und seine Mitstreiter stilecht vorantreibt.

Auch wenn Generations nicht an die Komplexität eines Soul Calibur , Street Fighter oder Tekken herankommt: Die Story und Präsentation des Beat ’em Ups machen eine Menge Spaß -- das dürfte vor allem Naruto-Fans begeistern.


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