No Man's Sky - Release-Verschiebung sorgt für Morddrohungen

Inzwischen ist offiziell bestätigt, dass No Man's Sky auf den August verschoben wird. Das hat allerdings einen unschönen Nebeneffekt: So erhielten der Kotaku-Autor, der zunächst über ein Gerücht dazu berichtete und der Programmierer Sean Murray offenbar Morddrohungen.

von Elena Schulz,
29.05.2016 11:07 Uhr

Ein Autor bei der Website Kotaku und Sean Murray von Hello Games erhielten nach der Verschiebung von No Man's Sky anscheinend Morddrohungen.Ein Autor bei der Website Kotaku und Sean Murray von Hello Games erhielten nach der Verschiebung von No Man's Sky anscheinend Morddrohungen.

Spiele können mitunter ein sehr emotionales Hobby sein, was sich gerade um das Weltraum-Abenteuer No Man's Sky abspielt, ist aber alles andere als schön: Erst gestern berichteten wir über die offizielle Verschiebung auf den 10. August 2016, nun werden beteiligte Personen offenbar bereits mit Internet-Hass und Morddrohungen konfrontiert.

Die englischsprachige Website Kotaku berichtete bereits über das Gerücht einer Release-Verschiebung und untermauerte die Behauptung mit zahlreichen Quellen. Das nützte dem Autor Jason Schreier aber nichts gegen die aufgebrachte Spielerschaft: So regnete es schwere Vorwürfe und persönliche Angriffe auf Reddit und in privaten Nachrichten, wie der Journalist über Twitter mitteilte.

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Ähnliches ist offenbar auch Sean Murray widerfahren, der als Programmierer bei Hello Games bekannt ist. Er habe diese Woche »Unmengen an Morddrohungen« erhalten und witzelt, dass das Studio mittlerweile dem verbarrikadierten Haus aus dem Film »Kevin - Allein zu Haus« gleicht.

Zwar scheinen beide die Angriffe mit Humor zu nehmen, eine angenehme Situation dürfte es aber trotzdem nicht sein - und auch keine Seltenheit: So erhielt beispielsweise Anita Sarkeesian für ihre Videos wohl regelmäßig Morddrohungen und auch Ninja Theory durfte sich für das Reboot von Devil May Cry Einiges anhören. Für den Verkauf an Facebook wurden ebenfalls Oculus-Mitarbeiter angefeindet.

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