No Man's Sky - Ermittlungsverfahren wegen irreführender Werbung eingeleitet

Die britische Aufsichtsbehörde ASA hat Ermittlungen gegen die No Man's Sky-Entwickler Hello Games eingeleitet. Der Vorwurf lautet, das Spiel sei irreführend beworben worden.

von Christopher Krizsak,
29.09.2016 09:03 Uhr

No Man's Sky - Nicht das Spiel, das uns versprochen wurde?No Man's Sky - Nicht das Spiel, das uns versprochen wurde?

Die britische Aufsichtsbehörde namens Advertising Standards Authority (ASA) hat Ermittlungen gegen den No Man's Sky-Entwickler Hello Games eingeleitet, nachdem mehrere Spieler sich dort über irreführende Werbung beschwert hatten. Dies berichtet Eurogamer.

Die von der Werbe-Industrie unterstützte ASA hat in Großbritannien die Befugnis, Werbung dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen, andernfalls drohen Sanktionen. Im Falle von No Man's Sky würde dies bedeuten, dass jegliche Werbung zum Spiel auf Plattformen wie Google, YouTube oder Facebook gesperrt werden würde, bis Hello Games auf die Vorwürfe reagiert.

Zwar richtet sich das noch laufende Ermittlungsverfahren in erster Linie gegen Hello Games, jedoch sind auch Steam bzw. dessen Betreiber Valve sowie Sony als Publisher von No Man's Sky davon betroffen.

Unter anderem bezieht sich der Vorwurf der irreführenden Werbung auf mehrere Trailer, die womöglich Inhalte und Features zeigen, die in der Vollversion von No Man's Sky nicht präsent sind. Dazu gehören ein verändertes Interface, das komplexere Verhalten von Lebewesen, ein fehlender Multiplayer, fließende Gewässer sowie die Ladezeiten. Auch sollen einige Screenshots eine bessere Grafik zeigen, als dies in Wirklichkeit der Fall sei.

Findet ihr die Vorwürfe gegen No Man's Sky gerechtfertigt?

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