No More Heroes im Test

Mit Lederjacke, lockeren Sprüchen und Lichtschwert durch »Santa Destroy«. Macht euch bereit für einen abgedrehten Trip!

von Nino Kerl,
06.02.2008 11:15 Uhr

Sammler, Schnäppchenjäger und Schlitzohren – Sie alle gehören zum Klientel der Internet-Auktionäre. Auch Travis Touchdown, Hauptakteur im Action Adventure No More Heroes (von Killer 7-Schöpfer Sudo-51), hat eine Schwäche für Online-Versteigerungen. Getreu dem Motto Drei, Zwei, Eins, Meins erwirbt der Wrestling-Freak ein waschechtes, funktionstüchtiges Lichtschwert. Der surrende Säbel wird jedoch nicht im Regal einstauben: In der »Death Match Bar« lernt Travis die sexy Agentin Silvia Christel kennen, die ihm einen Job anbietet: Töte den Fremden! Um der Frau seiner Träume zu imponieren, nimmt der Laserschwert-schwingende Sprücheklopfer den Auftrag an und erledigt den namenlosen Kämpfer. Nach seinem Erfolg wird Travis von Silvia als Nummer Elf der weltweiten Attentäter-Elite lizensiert. Doch das ist Touchdown nicht genug! Er will den Thron der UAA (United Assassin’s Association) erklimmen! Dazu muss der Johnny Knoxville-Klon die zehn Ranghöheren Killer aus dem Weg räumen – einen nach dem anderen…

No More Heroes
Genre: Action
Release: 29.02.2008

Skywalker + Undertaker = Touchdown

No More Heroes ist in zehn Hauptmissionen unterteilt. In der Verfolgerperspektive wischt ihr zunächst mit den Handlangern der zehn Killer den Boden in den einzelnen Arealen (Villa, Baseballstadion, Filmstudio etc.) auf. Am Ende jedes Abschnitts kommt es dann zum Schlagabtausch mit einem der UAA-Obermotze. Um eure Gegner das Lichtschwert spüren zu lassen, drückt ihr die A-Taste auf der Wii-Fernbedinung. Sind die Feinde geschwächt, schaltet das Spiel in den »Death Blow-Modus« um: Eine Anzeige in pixligem Retro-Look (häufig verwendetes Stilmittel), gibt euch eine Richtung an, in die ihr die Wiimote schwingen müsst, um zum Finish Move auszuholen. Mit dem B-Knopf teilt ihr Schläge und Tritte aus. Sehen eure Gegner Sternchen, drückt erneut die B-Taste um einen vernichtenden Wrestling-Move aufs Parkett zu legen. Die Keilereien sorgen für geballte Action und werden dank des ausgeklügelten Kampfsystems nie stupide. Besonders in den zehn Bosskämpfen hilft euch blindes Drauf-los-Gekloppe nicht weiter: So müsst ihr zum Beispiel im ersten Prestigeduell gegen die Nummer Zehn der Rangliste »Death Metal« Geduld mitbringen und auf Konterattacken setzen.

Hier geht's zum Testvideo


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...