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Pro Evolution Soccer 2008 im Test - Review für Nintendo Wii

Ist die Wii-Variante der Fußballsimulation reif für die Tabellenspitze oder doch eher abstiegsgefährdet?

von Nino Kerl,
16.10.2008 14:58 Uhr

Die PlayStation 2 hat sie, die PlayStation 3 hat sie, die PSP hat sie und der DS hat sie auch: Die Kicker aus Pro Evolution Soccer 2008 tummeln sich auf allen aktuellen Konsolen und Handhelds. Nun schickt Konami auch die Fußballer aus dem Wii-Trainingscamp aufs Spielfeld. Neben den aus der PS3 und Xbox 360 bekannten Spielmodi (Liga, Pokal, Freundschaftsspiel etc.) bietet die Wii-Fassung den völlig neuen »Champions Road«-Modus. Mit einer Elf eurer Wahl bestreitet ihr eine Reihe von weltweit stattfindenden Ligawettbewerben. Um ein individuelles Team aufzubauen, kämpft ihr euch an die Spitze der unterschiedlichen Ligen. Besiegt ihr eine Mannschaft, lassen sich einzelne Kicker aus deren Kader verpflichten. Hin und wieder bewerkstelligt ihr zudem spezielle Aufgaben – etwa das Erzielen eines Hattricks –, um auch den Weltstars des gegnerischen Teams eure Vereinsfarben zu verpassen. Während die Sportler im Profi-Fußball ordentlich Kohle für ein absolviertes Match erhalten, gibt’s für eure Recken Erfahrungspunkte. Dadurch werden einzelne Werte (Technik, Ausdauer, Angriff etc.) verbessert und neue fußballerische Fähigkeiten freigeschaltet. Durch die unterschiedlichen Aufgabenstellungen hält euch der Champions Road-Modus lange Zeit bei der Stange.

Rotverdächtige Rütteleinlage

Die größte Neuerung im Wii-Ableger ist die Steuerung per Wiimote und Nunchuk. Zielt ihr mit der Wii-Fernbedienung auf den Bildschirm, erscheint ein Fadenkreuz. Um einen Pass zu spielen oder eine Flanke zu schlagen, nehmt ihr einen Teamkameraden aufs Korn und drückt die »B«-Taste. Seid ihr in schussbereiter Position, rüttelt den Nunchuk-Controller, um abzuziehen. Gesteuert werden die Kicker wahlweise mit Analogstick oder Wiimote: Zielt mit dem Fadenkreuz in die gewünschte Richtung, um euren Schützling über den Rasen zu manövrieren. In der Praxis entpuppt sich die Wii-Steuerung als sehr schwammig. Gerade wenn sich in hektischen Strafraumszenen zahlreiche Spieler tummeln, fällt es sehr schwer, in Sekundenschnelle den gewünschten Teamkameraden auszumachen und zielgenau den entscheidenden Pass zu spielen. Die Defensiv-Abteilung der Teams hat selbst auf höheren Schwierigkeitsstufen nur Kreisklasse-Niveau. Oftmals vergehen mehrere Sekunden, bis sich die Abwehrreihen endlich bemühen. Spätestens wenn ihr gegen einen Freund antretet, bricht das Steuerungskonzept in sich zusammen: Vor einem menschlichen Gegenspieler könnt ihr das Fadenkreuz nicht verbergen – fast jeder Spielzug ist absehbar, überraschende Pässe fallen meist flach. Auch beim Elfmeterschießen wird das Fadenkreuz zum absoluten Spannungskiller. So präzise ihr auch schießt, der Gegner weiß immer, wo die Kugel landen wird.

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