Red Dead Redemption - Entwickler erklärt, warum das Ende eine schwierige Entscheidung war

ACHTUNG, SPOILER: Rockstar Games musste eine schwierige Entscheidung rund um das kontroverse Ende von Red Dead Redemption treffen. Der Aufwand war für die Entwickler gigantisch.

von David Molke,
06.06.2017 12:15 Uhr

Das Ende von Red Dead Redemption setzte die Entwickler nicht nur vor erzählerische Schwierigkeiten.Das Ende von Red Dead Redemption setzte die Entwickler nicht nur vor erzählerische Schwierigkeiten.

Ihr habt Red Dead Redemption schon durchgespielt und seid ganz heiß auf Red Dead Redemption 2? Dann könnt ihr problemlos weiterlesen. Solltet ihr den Titel allerdings noch vor euch haben, müssen wir dringend davon abraten. Hier lauern nämlich MASSIVE SPOILER zur Story von Red Dead Redemption, insbesondere zum Ende. Die Macher Rockstar Games haben sich dabei für eine ganz besondere, folgenschwere und eher ungewöhnliche Möglichkeit entschieden: Protagonist John Marston stirbt ganz zum Schluss. (via DualShockers)

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Lead Game Designer Christian Cantamessa wollte dieses Ende unbedingt und auch Rockstar Games-Mitgründer Sam Houser war derselben Meinung. Aber wie soll es nach dem Tod des Protagonisten möglich sein, trotzdem noch weiterzuspielen? Die Antwort liegt in Johns Sohn Jack, den wir nach dem Ende der Story steuern können. Allerdings bedeutete diese Entscheidung haufenweise zusätzliche Arbeit und größere Kosten.

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Immerhin musste jede einzelne Textzeile, in der jemand John begrüßt, noch einmal für Jack eingesprochen werden – bei jedem Minispiel und jeder Aktivität in der offenen Spielwelt. Alles, was John machen kann, musste noch einmal aufgenommenen werden, was eine ganze Menge an zusätzlichen Motion Capturing-Aufnahmen bedeutete.

Dass es dieses Ende trotzdem ins Spiel geschafft hat, zeichnet Rockstar Games aus. Christian Cantamessa lobt Sam und Dan Houser sowie Leslie Benzies dann auch ausgiebig dafür, dem Vorhaben grünes Licht gegeben zu haben.

Wie gefällt euch das Ende von Red Dead Redemption?

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