Red Dead Redemption - Preview für Xbox 360 und PlayStation 3

Wir haben den Sechsschüsser durchgeladen und sind in Red Dead Redemption durch die Prärie geritten - mitten in München bei Rockstar Games!

von Henry Ernst,
16.12.2009 10:27 Uhr

Red Dead Redemption: Eine der Stärken der RAGE-Engine: die tolle WeitsichtRed Dead Redemption: Eine der Stärken der RAGE-Engine: die tolle Weitsicht

Das Spiel Red Dead Redemption von den GTA IV-Erfindern entführt geneigte PlayStation 3- und Xbox 360-Besitzer in eine Zeit, als der Wilde Westen eigentlich gar nicht mehr so wild war. Dank Telegraf und Eisenbahn ist die Zivilisation bis in die entlegensten Territorien vorgedrungen. Leider hat diese Entwicklung für die Taugenichtse und Tunichtgute dieser Zeit einen entscheidenden Nachteil, denn wo Zivilisation ist, sind Recht und Gesetz nicht weit.

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Red Dead Redemption: An John Marston schön zu sehen: Rockstar hat am Detailgrad der Charaktere geschraubtRed Dead Redemption: An John Marston schön zu sehen: Rockstar hat am Detailgrad der Charaktere geschraubt

Einer, der sich ganz bewusst am Rande der Gesellschaft herumdrückt, ist John Marston, seines Zeichens Ex-Outlaw, Farmer, Familienvater und Hauptdarsteller von Red Dead Redemption. Nach einer bleihaltigen Lebensphase als Mitglied einer Gang, hat sich Marston einen Acker abgesteckt und eine Familie gegründet. Dummerweise spielt seine ehemalige Bande weiterhin das Lied von Mord und Totschlag, weswegen eine geheime Regierungsbehörde an Marston herantritt und ihm ein Angebot macht, das er nicht ausschlagen kann. Um seine Familie zu schützen, erklärt sich der Farmer bereit, seine ehemaligen Gefährten zur Strecke zu bringen.

Che Sombrera

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Um seinem Ziel näher zu kommen, gilt es für den guten John, eine Menge Kontakte zu knüpfen und vielen Leuten viele Gefallen zu tun. Ein Beispiel: Um den Aufenthaltsort eines gesuchten Verbrechers zu erfahren, tut sich Mr. Marston sogar mit mexikanischen Revolutionären zusammen. Es gilt, ein Fort im Grenzland zu übernehmen. Dummerweise ist die Anlage nicht nur massiv, sondern wimmelt auch vor Soldaten. Um in die Befestigung zu gelangen, muss das dicke Holztor aufgesprengt werden. Da es wegen der Wachen nicht möglich ist, einfach eine Dynamitstange vor die Tür zu legen und zu warten bis es knallt, entscheidet sich Marston für eine deutlich spektakulärere Art des unbefugten Eindringens: Er schwingt sich kurzerhand auf den Kutschbock eines mit Sprengstoff beladenen Einspänners und zündet die Lunte an.

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Natürlich schafft es der Cowboy, abzuspringen, bevor der Wagen ins Tor kracht und es mit großem Getöse in tausend Stücke sprengt. Das Tor ist allerdings nur die halbe Miete, denn im Fort ballert Marston noch jede Menge Soldaten von Dächern, Pferden und Mauern. Zum Glück stehen überall Kisten herum, hinter denen der Aushilfs-Revoluzzer in Deckung huschen kann. Neben der Möglichkeit, aus der Deckung zu ballern, ist hierbei besonders der »Dead Eye«-Modus interessant. Bei aktiviertem Dead Eye verlangsamt sich der Spielablauf, und Marston hat die Möglichkeit, mehrere Ziele anzuvisieren und diese dann in einem Feuersturm außer Dienst zu stellen. Anschließend bemannt Marston noch eine Kanone und sorgt dafür, dass die Nachschubtruppen das Fort nicht erreichen. Nachdem dieser Auftrag erfüllt ist, erhält John endlich die versprochenen Informationen und kann sich in Ruhe seiner eigenen Agenda zuwenden.


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