Resident Evil: Outbreak - File #2 im Test

Raccoon City und kein Ende: Ein weiteres Mal müsst ihr aus der Zombie- verseuchten Kleinstadt fliehen – diesmal auch online!

von Jens Quentin,
10.08.2006 17:56 Uhr

Was war der Ärger groß, als Capcom ankündigte, dass der Online-Modus beim ersten Outbreak in Europa nicht dabei sein würde! Im zweiten Teil gibt es, neben jeder Menge frischer Szenarios, nun endlich den heiß ersehnten Modus. Auch offline geht ihr nach wie vor mit einem der acht Charaktere auf die Zombie-Jagd. Zusätzlich wählt ihr neuerdings eure zwei K.I.-Mitstreiter selbst aus. So könnt ihr auch den Schwierigkeitsgrad etwas beeinflussen: Denn der ängstliche U-Bahn-Schaffner Jim lässt sich nur selten auf Kämpfe ein, während Stadtpolizist Kevin gerne zur Waffe greift. Jeder Charakter hat etwas dazu gelernt und auch neue Gegenstände im Gepäck. So beginnt Journalistin Alyssa mit einem fiesen Elektro-Taser, der Zombies und sonstige Mutanten wirkungsvoll verbrutzelt. Anders als beispielsweise die Werkzeugkiste von Klempner David sind diese Gegenstände nicht an einen Charakter gebunden und können an andere Mitspieler weitergegeben werden.


Genre: Action
Release: 24.08.2005

Hörige Mitstreiter

Das bringt uns zu den neuen Kommandos, die ihr euren K.I.-Kollegen geben dürft. Sinnvollerweise könnt ihr den CPU-Figuren diesmal befehlen, welche Gegenstände sie an euch abgeben oder selbst verwenden sollen. In der Praxis bewährt sich das Prinzip besonders in brenzligen Situationen: Wenn die blonde Kellnerin Cindy wieder mal kurz vorm Abnippeln ist und partout nicht zum Erste-Hilfe-Spray greifen will, könnt ihr es einfach anordnen. Zumeist sind die K.I.-Charaktere aber nützlich: Gerade bei den teils starken Endgegnern ist zusätzliche Feuerkraft willkommen - vorausgesetzt, ihr habt ihnen vorher die richtigen Waffen gegeben. Je nach Spielsituation ist es allerdings zuweilen sinnvoller, sie als Träger wichtiger Utensilien zu benutzen, während ihr selbst das Inventar voller dicker Wummen habt. Gegen die Zombie-Horden geht ihr standesgemäß mit Handfeuerwaffen, Schrotflinten, Granatwerfern oder Maschinengewehren vor. Klempner David bastelt aus verschiedenen Komponenten sogar einen eigenen, übergroßen Elektroschocker zusammen. Weniger wirkungsvoll, aber dafür die Retter in der Not, sind diverse Eisenstangen, Besenstile oder Küchenmesser.


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