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Rise To Honour im Test

Hollywood goes PS2: Prügelt und ballert euch im durchtrainierten Polygon-Körper von Action-Star Jet Li durch Hongkong und San Francisco.

16.04.2004 14:28 Uhr

Landet ihr einen Volltreffer wie diesen, schaltet die Kamera auf eine Nahansicht um und zeigt die Aktion in einer spektakulären Zeitlupenstudie. Screen: Playstation 2Landet ihr einen Volltreffer wie diesen, schaltet die Kamera auf eine Nahansicht um und zeigt die Aktion in einer spektakulären Zeitlupenstudie. Screen: Playstation 2

Videospiele und Filme verschmelzen so langsam aber sicher miteinander. Enter the Matrix und die James-Bond-Titel würden ohne die Leinwand-Vorlagen nicht existieren, und mit Alias erscheint Mitte April die Spieleumsetzung zur beliebten TV-Story. Rise to Honour für die PS2 hat zwar kein direktes Zelluloidvorbild, ist aber wie die genannten Titel ebenfalls voll auf Film-Flair ausgelegt: Ihr erlebt mit der digitalen Variante von Jet Li, Hollywoods wohl bekanntestem Martial-Arts-Schauspieler, pausenlose Kampf- und Schuss-Action.

63 Action-Häppchen

In den Feuergefechten geht ihr mit einem Druck auf den R1-Button hinter Objekten in Deckung. Screen: Playstation 2In den Feuergefechten geht ihr mit einem Druck auf den R1-Button hinter Objekten in Deckung. Screen: Playstation 2

Jet Lis Konterfei musste für die Hauptfigur des Spiels, den Undercover-Cop Kit Yun, herhalten. Dessen Geschichte wird in 63 knackigen, durchgängig sehr linearen Kapiteln erzählt, die an je einem Schauplatz der Millionen-Metropolen Hongkong und San Francisco angesiedelt sind. Wir wollen euch die einigermaßen spannende Handlung nicht verraten, deshalb nur ein paar Randnotizen: Kit Yun arbeitet für Chian, einen der mächtigsten Gangster-Bosse Hongkongs. Er wird beauftragt, Chians Tochter in San Francisco aufzuspüren und zu beschützen. Ihr übernehmt den Job selbstredend und schlagt euch in bester Hongkong-Movie-Tradition durch. Die Mini-Levels sind so konzipiert, dass ihr es meist mit unaufhaltsam nachrückenden Gegnergruppen zu tun bekommt, die ihr nacheinander windelweich prügelt. Mit dem linken Analog-Controller bewegt man die Spielfigur, mit dem rechten Knüppel teilt man aus. Je nachdem, in welche Richtung man den Schlag-Stick bewegt, führt Kit Yun andere Angriffe aus. Wiederholtes Drücken bewirkt effektive Komboattacken, die auch auf mehrere Widersacher gleichzeitig anwendbar sind. Kit Yun kann des Weiteren blocken und Konterangriffe inszenieren, was etwas Fingerspitzengefühl verlangt. Dennoch ist die Steuerung im Vergleich zu einem »richtigen« Beat'em Up schnell erlernt: Euer Kampf-Repertoire hält sich mit dem klassischen Handkantenschlag, diversen Trittvarianten, Würgegriffen und Rundum-Kicks in Grenzen; die Konterangriffe bringen in der Regel ohnehin den meisten Erfolg. Zusätzlich setzt ihr per L1-Taste die so genannte »Adrenalin«-Attacke ein, die für kurze Zeit einen »Bullet Time«-Effekt auslöst. Zu Beginn sind die Kämpfe noch ein echter Hingucker, auch, weil die gesamte Umgebung in die Action miteinbezogen wird: Vasen, Fensterscheiben und Möbel gehen mit lautem Getöse zu Bruch. Darüber hinaus ist es möglich, Stühle und andere Gegenstände aufzunehmen und auf den Feind zu bugsieren. Die KI ist nicht sonderlich ausgereift, vielmehr ist die schiere Gegner-Übermacht das größte Problem. Masse statt Klasse, lautete leider das Motto der Sony-Entwickler.

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