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Auf geht's

Schauspieler in Spielen - Ein Hauch von Hollywood

Christopher Walken, Ellen Page und jetzt auch noch Kevin Spacey. Immer wieder übernehmen Hollywood-Stars Rollen in Videospielen. Dass es sich dabei um keinen neuen Trend handelt, zeigen wir im Special.

von Lukas Kohmann,
31.08.2014 17:01 Uhr

Was haben Christopher Walken, John Hurt und (bald auch) Kevin Spacey gemeinsam? Na gut, sie alle sind Schauspieler… und ja, sie haben auch alle einen Oscar gewonnen, aber auch das ist nicht die Verbindung, die wir suchen. Ein Tipp: Bruce Willis, Nathan Fillion, Ellen Page und Luke-Skywalker-Darsteller Mark Hamill gehören auch in diese Reihe. Na, dämmert's? Okay, wir lösen auf: sie alle sind in Videospielen zu sehen.

Die oben genannten haben also Spielecharakteren nicht nur ihre Stimme, sondern gleich das ganze Aussehen geliehen. Viele denken jetzt vermutlich an L.A. Noire oder Beyond: Two Souls, doch die Idee, Schauspieler auch für Spiele zu engagieren, geht viel weiter zurück.

Bevor die grafische und technische Entwicklung so weit fortgeschritten war, dass man Menschen »einfach einscannen« kann und ihr digitales Abbild auch im Spiel erkennt, mussten Entwickler einen anderen Weg gehen. Das Stichwort lautet Zwischensequenzen. Jüngere Leser erinnern sich jetzt bestimmt an die herrlich trashigen Videos aus den neueren Command & Conquer-Spielen.

Die Älteren, wie unser Kollege Martin Deppe in seinem Hall-of-Fame-Special, schwelgen vermutlich in Erinnerung an Wing Commander 3. Genau da wollen wir nämlich auch unsere kleine Reise beginnen.

Die kennt man doch alle

Ellen Page in Beyond: Two Souls zeigt, dass Videospiele ein zunehmend attraktiveres Zielmedium für Schauspieler sind.Ellen Page in Beyond: Two Souls zeigt, dass Videospiele ein zunehmend attraktiveres Zielmedium für Schauspieler sind.

1994 erscheint unter der Federführung von Chris Roberts, der derzeit an Star Citizen arbeitet, die Weltraum-Flugsimulation Wing Commander 3: Heart of the Tiger. Erstmals in der Serie werden die Zwischensequenzen mit Schauspielern gedreht.

Der Cast ist hochkarätig. Mark Hamill ist als Luke Skywalker aus Star Wars bereits weltbekannt, genau wie Malcolm McDowell, der 1971 als Alex in A Clockwork Orange - Uhrwerk Orange berühmt wurde. Auch John Rhys-Davies, der Jahre später in Herr der Ringe Gimli darstellt, ist damals als Sallah aus den Indiana-Jones-Filmen bekannt und Thomas F. Wilson, der in der Zurück-in-die-Zukunft-Trilogie Biff Tannen spielt, ist auch kein Unbekannter.

Und der Cast wird eifrig genutzt: alleine schon das Intro ist über zehn Minuten lang. Durch die direkte Interaktion mit den von Schauspielern dargestellten Charakteren, wird Wing Commander 3 an zahlreichen Stellen regelrecht zu einem interaktiven Film. Ein großer Teil der Wing Commander 3-Besetzung kehrt auch für die beiden Fortsetzungen Wing Commander 4: The Price of Freedom und Wing Commander: Prophecy erneut zurück.

Zwei Jahre nach Wing Commander 3 erscheint Privateer 2: The Darkening. Clive Owen, Christopher Walken, und Jürgen Prochnow sind nur ein paar der Schauspieler, die in den Zwischensequenzen des Weltraum-Simulators zu sehen sind.

Während in Privateer 2 die Auftritte noch auf die Zwischensequenzen beschränkt sind, schlagen Point-and-Click-Adventures wie Ripper oder Toonstruck von 1996 einen interaktiveren Weg ein. In Ripper sind die Schauspieler in die Kulissen, durch die man sich klickt, hineingesetzt - so kann der Spieler unter anderem mit Christopher Walken interagieren. In Toonstruck steuern wir Christopher Lloyd alias Doc Brown aus Zurück in die Zukunft durch die Cartoon-Welt.

Schauspieler in Spielen - Diese Hollywood-Stars machten bei Spielen mit ansehen

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