Scribblenauts im Test - Test für Nintendo DS

Das Wort ist mächtiger als das Schwert. Hier ist der Beweis! Das charmante DS-Puzzlespiel Scribblenauts im Test.

von Gamepro Redaktion,
05.10.2009 14:16 Uhr

Wer wird da wohl gewinnen? Der Drache mit dem Käppi oder der Elefant mit der Panzerfaust?Wer wird da wohl gewinnen? Der Drache mit dem Käppi oder der Elefant mit der Panzerfaust?

Ein kleiner Kerl mit roter Mütze ist auf der Suche nach funkelnden Sternen. Nein, es geht nicht um Nintendos Klempner, sondern um Maxwell, den Helden von Scribblenauts für Nintendo DS. Am Ende der über 200 Levels des Knobelspiels warten die Himmelskörper -- im Spiel Starites -- auf Maxwell. Warum das so ist, wird nicht erklärt. Die Story ist in Scribblenauts sowieso Nebensache, Star des Spiels ist ein unscheinbarer Notizblock. Der offenbart das ebenso simple wie geniale Spielprinzip: Kritzelt einfach den Namen eines Objekts auf den Screen, und schon erscheint der gewünschte Kram in der Spielwelt. Menschen, Tiere, Waffen, Fahrzeuge, Gebäude, Werkzeuge, Nahrungsmittel, Fabelwesen -- über 20.000 Begriffe befinden sich in der Datenbank von Scribblenauts.

Wünsch dir was!

Nicht in jedem Level wird die Lösung so offensichtlich präsentiert wie hier.Nicht in jedem Level wird die Lösung so offensichtlich präsentiert wie hier.

Mit Fantasie und Stylus bewaffnet geht es entweder in den Puzzle- oder Action-Modus. Im ersteren warten Denkaufgaben, im zweiten knifflige Hindernisparcours. Meist gibt es nur einen kurzen Hinweis darauf, was ungefähr zu tun ist. Wie ihr zum Erfolg kommt, ist nun eure Sache. Ein Puzzle-Beispiel: Um einem Holzfäller bei der Arbeit zu helfen, beschwört ihr entweder eine Axt oder einen Specht -- beides führt zum Erfolg. In den Action-Levels hängen die Starites gerne mal hoch in der Luft. Flugs einen Hubschrauber herbeigekritzelt, schon sackt ihr den Stern ein. Alternativ helfen auch ein Trampolin, Flügel, ein Raketenrucksack, ein UFO, das fliegende Pferd Pegasus und und und. Besonders kreative Spieler wagen sich ein zweites Mal an die Aufgaben. Dann löst ihr die Rätsel dreimal hintereinander, jeweils mit unterschiedlichen Objekten.

» Testvideo zu Scribblenauts anschauen

Die Texteingabe klappt optimal, auch wenn ihr oft Herumprobieren müsst, bis ihr den richtigen Begriff für das Gewünschte herausfindet. Mit etwas Wohlwollen lassen sich sogar die Mankos von Scribblenauts schönreden: Da sich Maxwell äußerst ungenau steuert, wird das Geschehen oft konfus. Anstatt einem Koch seinen Löffel zu geben, kann es schon mal passieren, dass Maxwell ihn mit dem Besteck verprügelt. Das wiederum versetzt den nahen Polizisten in Rage und er ballert auf euren Helden. Ärgerlich, aber trotzdem ziemlich witzig anzusehen.

Am Ende eines jeden Levels wird abgerechnet. Je nach dem, wie schnell, kreativ und effizient ihr wart, desto mehr Ollars erhaltet ihr. Mit dieser Währung kauft ihr neue Abschnitte oder investiert sie in Bonusinhalte wie Lieder und Avatare, die ihr statt Maxwell verwenden könnt. Seid ihr damit noch nicht ausgelastet, baut ihr euch im Editor eigene Levels oder spielt einfach mit den Möglichkeiten von Scribblenauts herum. Das macht oft mehr Spaß, als die Rätsel zu lösen. Seid ihr schon mal auf dem Rücken eines Dinos in eine Horde Zombies geritten? Oder habt einen Elefanten mit einer Bazooka in den Kampf mit Cthulhu, dem finsteren Gott des Horror-Autors H. P. Lovecraft, geschickt? Lasst eurer Fantasie einfach freien Lauf, dann macht Scribblenauts am meisten Spaß.


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